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BVB-Einzelkritik

STUTTGART 3:0 gegen Bremen, 0:0 gegen München und am Wochenende 2:1 in Stuttgart – Ergebnisse eines Spitzenteams? Mitnichten. Borussia Dortmund hat den Abstand zum Rotlichtviertel der Liga nur marginal vergrößert. Immerhin gab‘s wieder Spitzenfußball. Die Einzelkritik:

02.12.2007
BVB-Einzelkritik

Roman Weidenfeller (Szene aus dem Frankfurt-Spiel) überzeugte in Stuttgart.

Roman Weidenfeller: Selten geprüft. Aber wenn, war er auf der Höhe. Seine größte Tat: die Rettungsaktion gegen Marica (56.). Stark in der Strafraumbeherrschung, sicher beim Fausten.  Note: 2,5

Jakub Blaszczykowski: Als Interims-Rechtsverteidiger mit solidem Defensivverhalten (56 % gewonnene Duelle). Spielte sich zudem eine Top-Chance heraus (29.). Noch sein bestes Bundesliga-Spiel im BVB-Trikot.  Note: 3,5

Martin Amedick: Erstmals in der laufenden Saison von Beginn an in der Innenverteidigung. Von den üblichen Anpassungsproblemen abgesehen, machte er einen ordentlichen Eindruck. Doll sollte ihn erneut testen. Note: 3,5

Robert Kovac: Rettete auf der Linie. Harmonierte in der einen oder anderen Szene nicht mit Amedick. Ließ sich auf der Außenbahn zu Beginn austanzen, ansonsten durchaus solide im Duell.  Note: 3,5

Dede: Gab die Hereingabe zum 1:0. Eine von wenigen Aktionen des Brasilianers in der Vorwärtsbewegung. Hielt seine linke Abwehrbahn zumeist sauber. Note: 3,0

Sebastian Kehl: Gab die Richtung vor: dirigierte, war aggressiv, gewann in Hälfte eins fast alle Zweikämpfe, spielte präzise Aufbaupässe. Beim Gegentor gemeinsam mit Petric nicht im Bilde.  Note: 2,5

Tinga: Spielte mitunter feine Pässe, hatte einen großen Wirkungsradius. Sein Positionsspiel wird besser. Manchmal irrt Tinga aber doch noch wild umher.  Note: 3,0

Florian Kringe: 100 Prozent Einsatz – wie immer. Hatte aber Probleme mit Hitzlsperger, dem er große Freiräume gewährte. Als Initiator auch am 2:1 beteiligt.  Note: 4,0

Giovanni Federico: Ein Zweikämpfer wird er nie (führte exakt ein Gefecht in der ersten Hälfte). Zeigte sich aber erneut als Techniker mit Auge. Im ersten Durchgang waren seine Ideen nie von Erfolg gekrönt, im zweiten spielte er Pässe in den Fuß, bereitete das 2:1 vor.  Note: 3,0

Nelson Valdez: Kämpferisch überragend in Hälfte eins – aber erneut nicht belohnt. Eine seiner Hereingaben hätte Pardo fast zum zweiten Eigentor genutzt (31.). Nach der Pause ließen die Kräfte schnell nach. Note: 3,5

Mladen Petric: Erzielte den Siegtreffer, spielte sich fünf Chancen heraus. Gönnte sich aber auch einige Auszeiten. Patzer vor dem 1:1. Note: 2,5

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