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BVB II: Alles dreht sich ums Personal

3. Liga

DORTMUND Die Luft ist raus, die zwei ausstehenden Spiele gegen Jahn Regensburg am Freitag und am folgenden Samstag in Kiel sind eher eine Pflichtübung. Der Dortmunder Abstieg ist nicht mehr zu verhindern.

von Von Harald Gehring

, 26.04.2010
BVB II: Alles dreht sich ums Personal

David Vrzogics Vertrag läuft aus.

Borussias Trainer Theo Schneider versucht dennoch, den Spannungsbogen wenigstens halbwegs zu erhalten. „Wir wollen noch sechs Punkte einspielen. Das ist möglich und könnte uns vielleicht noch den 18. Tabellenplatz einbrigen“, sagt Schneider. Die 18. Tabellenposition hat der BVB ins Visier genommen, um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein. Scheitert nämlich ein anderer Klub im Lizensierungsverfahren, könnte in diesem Fall Schwarzgelb als „bester Absteiger“ dessen Platz einnehmen. Zurzeit steht das allerdings überhaupt nicht zur Diskussion. Und die Begegnungen gegen Regensburg und Kiel müssen auch erst einmal gewonnen werden.

Die Ausgangslage für beide Klubs ist allerdings genau so eindeutig wie beim BVB: Die Bayern benötigen nur noch einen Punkt, um auch die letzten theoretischen Zweifel am Klassenerhalt auszuräumen. Das Schlusslicht aus Kiel steht dagegen wie der BVB als Absteiger fest. Die Brisanz dieser Begnungen hält sich folglich in überschaubaren Grenzen. Andere Themen rücken in den Vordergrund. Und alles dreht sich ums Personal. Wichtige Spieler des Dritte-Liga-Teams haben sich beim BVB bereits verabschiedet oder haben es noch vor. Torhüter Marcel Höttecke hat beim Zweitligisten Union Berlin unterschrieben, Sebastian Tyrala knüpfte enge Kontakte zum VfL Osnabrück und zum VfL Bochum, Uwe Hünemeier ist zwar noch ein Jahr lang vertraglich an den BVB gebunden, aber auch er möchte wechseln.

Marcus Piossek und Kai-Bastian Evers (Wacker Burghausen?) oder David Vrzogic weilen in Gedanken vielleicht auch schon bei anderen Vereinen – ihre Verträge beim BVB laufen aus. Aber Gespräche mit Nachwuchs-Koordinator Lars Ricken folgen noch. Wie sie auch ausgehen mögen – in jedem Fall präsentiert der BVB zur Regionalliga-Saison ein Team, das sich im oberen Tabellenviertel behaupten will.