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BVB II: Nur Optimisten rechnen noch

1:1 gegen Heidenheim

DORTMUND Immer tiefer versinkt Borussia Dortmund II im Abstiegsstrudel der 3. Liga. Nach dem 1:1 (1:0) gegen den 1. FC Heidenheim ist der BVB auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht.

von Von Harald Gehring

, 21.04.2010
BVB II: Nur Optimisten rechnen noch

Früher Boztepe-Jubel vor dem bitteren Ende.

Fünf Punkte trennen Schwarzgelb mittlerweile vom rettenden Ufer, das Werder Bremen besetzt hält. Fünf Punkte, die bei drei ausstehenden Spielen gegen Osnabrück, Regensburg und Kiel kaum noch aufzuholen sind. Zu allem Überfluss musste Innenverteidiger Jörn Neumeister nach einem derben Foulspiel mit einem Bänderriss im linken Sprunggelenk ausgewechselt werden. „Er fällt bis zum Saisonschluss aus“, sagte BVB-Trainer Theo Schneider. Ein Tor in der Nachspielzeit von Heidenheims Dieter Jarosch, der ein Kopfball-Duell gegen Marcel Großkreutz gewonnen hatte, traf die Borussen bis in Mark.

Chancen über Chancen hatte sich der BVB vornehmlich in der zweiten Halbzeit erspielt. Aber Bestand hatte einzig Mehmet Boztepes Treffer zum 1:0 (30.), den er nach Vorarbeit von Christopher Kullmann und Yasin Öztekin erzielt hatte. Die Führung war hochverdient. Wohl boten sich auch den Gästen vor 904 Zuschauern im Stadion Rote Erde Chancen, doch der BVB zeigte sich angesichts seiner bedrohlichen Lage hoch konzentriert, aggressiv und enorm lauffreudig. Kullmann hatte sich die erste Großchance per Kopfball geboten (22.). Aber so wie er scheiterte auch Öztekin (26.) mit seinem Schuss.

Doch damit nicht genug. Nach dem Seitenwechsel, als die Heidenheimer offensiver ausgerichtet antraten, boten sich den Borussen Möglichkeiten wie in den letzten zehn Spielen nicht mehr. Aber das 2:0 gelang einfach nicht. Kullmann, Großkreutz, Stiepermann, Alecsandrov und noch zweimal Marco Stiepermann droschen alles drüber, vorbei oder in die Torwart-Arme, was sich ihnen so verheißungsvoll anbot. So etwas rächt sich im Fußball oft genug. Und so geschah es am Mittwoch auch in Dortmund.   Coach Schneider war maßlos enttäuscht. „In unserer Situation sind das dramatische Punktverluste. Mit fehlen die Worte nach diesen Fahrlässigkeiten in der zweiten Halbzeit. Das 1:1 ist wie eine gefühlte Niederlage“, kommentierte der Trainer das Spiel. Fakt ist, am Mittwoch machte der BVB einen großen Schritt in Richtung Regionalliga West.