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BVB II erneut in großer Not

Abstiegskampf pur

DORTMUND Viel vorgenommen, nichts erreicht. Nach dem 2:3 in Dresden hat die bittere Realität des Abstiegskampfs den Drittligisten Borussia Dortmund II eindringlicher denn je vereinnahmt. Für Schwarzgelb spitzt sich die Lage zu.

von Von Harald Gehring

, 08.04.2010
BVB II erneut in großer Not

In ungewohnten roten Trikots trat der BVB in Dresden an.

Mittlerweile ist für den Tabellen-18. nur noch Werder Bremen II in direkter Reichweite. Als 17. weisen die Norddeutschen 37 Punkte auf, der BVB 35. Weitere drei Klubs, nämlich Rot-Weiß Erfurt, der VfB Stuttgart II und die SpVgg Unterhaching, haben 39 Zähler angesammelt, sind damit deutlich schwerlicher zu überholen. Am Samstag in München gegen die Bayern-Talente steht wieder ’mal viel auf dem Spiel für die Borussen. Besonders ärgerlich in Dresden war der Umstand, dass alle Welt vor dem Anpfiff ausführlich die Qualitäten der einzigen Dynamo-Spitze Halil Savran rühmte. Jeder wusste um die Bedeutung, speziell ihn mit höchster Konzentration zu bewachen. Und was passierte? Savran war an allen drei Toren der Sachsen beteiligt, zwei erzielte er selbst.

„Es gab individuelle Fehler, aber es gab auch viel Pech. Marcus Piosseks Schuss beispielsweise landet am Pfosten und im Gegenzug kassieren wir das 0:1“, berichtet BVB-Trainer Theo Schneider. Dortmunds Coach ist in diesen Tagen nicht zu beneiden. Die Sorgen um den Klassenerhalt werden nicht kleiner, die Effizienz der BVB-Offensive wird nicht größer. Daniel Ginczek erwischte in Dresden einen ganz schwachen Tage, Sebastian Hille vermochte sich nicht entscheidend durchzusetzen. „Jetzt nachzukarten“, sagt Schneider, „bringt rein gar nichts. Wir müssen uns auf die nächste Partie in München konzentrieren.“ Beim FC Bayern II ist allerdings auch nur etwas zu holen, wenn deren offensiver Mittelfeldspieler Mehmet Ekici (12 Saisontore) abgemeldet wird.

Schneider wird nichts unversucht lassen, sein Team auf diese Situation einzustellen. Eine Rolle in seinen Planungen spielt in jedem Fall Yasin Öztekin, der gleich im ersten Spiel nach seiner monatelangen Pause ein Tor erzielte. Schneider: „Yasin ist in jedem Fall eine Belebung in unserem Angriff. In München soll er erneut unser Joker sein.“