Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

BVB II will in Koblenz nicht stolpern

Samstag beim Schlusslicht

13 Spieltage sind in der Regionalliga West absolviert, und sie warten immer noch – bisher vergeblich. Der TuS Koblenz, Schlusslicht der Rangliste, hat in dieser Saison noch nicht einen einzigen Punktspielsieg feiern dürfen. Am Samstag (18 Uhr) will Borussia Dortmund II diese Koblenzer Negativ-Serie fortsetzen.

DORTMUND

von Von Harald Gehring und Tobias Nordmann

, 04.11.2011
BVB II will in Koblenz nicht stolpern

Patrick Owomoyela könnte eine Option sein.

Die Ausgangslage ist eindeutig. Schwarzgelb ist auf fremden Plätzen unbesiegt, sammelte dort schon vier „Dreier“ ein. Dem hat Koblenz nichts entgegenzusetzen. Der ehemalige Zweitligist, der zunächst den Abstieg in die 3. Liga hinnehmen musste, ehe schließlich nach erfolgloser Investorensuche im Juni 2011 auch dort das Handtuch geworfen wurde, darf sich nach dem neuerlichen Absturz bis hinab zur „Roten Laterne“ nur mit der Gewissheit trösten, dass es in dieser Saison in der Regionalliga keinen Absteiger gibt.

Und die Aussichten sind weiterhin eher trüb. Schmale neun Treffer erzielten die Koblenzer bisher. Viel zu wenig, um von besseren Zeiten träumen zu dürfen. Michael Stahl, ein Mann aus dem offensiven Mittelfeld, ist bester Schütze des TuS – mit vier Toren. Allein die Defensivarbeit der Gastgeber ist beachtlich. 15 Gegentore belegen die Qualität der „Koblenzer Mauer“. Den BVB beeindruckt das wenig. Der erste Heimsieg gegen Elversberg stärkte erneut das Selbstvertrauen. Und deswegen werden die Amateure mit breiter Brust beim TuS auflaufen. „Bei denen herrscht keine prickelnde Stimmung, darauf müssen wir uns vorbereiten“, sagt Trainer David Wagner, der aber dennoch auf der derzeitigen Erfolgswelle den dritten Sieg in Serie anstrebt.

Personell ist laut Wagner alles „im Lack“. Nur die Rekonvaleszenten Tim Treude und Marc Klopp fehlen. Aus dem Profikader könnten neben Marc Hornschuh, Damien Le Tallec und Marvin Bakalorz auch Mohamed Zidan, Florian Kringe und der wieder genese Patrick Owomeyla eine Option sein.

Lesen Sie jetzt