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BVB-Trainer geht mit seiner Mannschaft hart ins Gericht

Stöger übt deutliche Kritik an Götze

Häufig hat sich Peter Stöger nach enttäuschenden Auftritten des BVB vor die Spieler gestellt. Nach dem Achtelfinal-Aus in Salzburg aber geht der Trainer mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. Es trifft vor allem einen Spieler.

SALZBURG

, 16.03.2018
BVB-Trainer geht mit seiner Mannschaft hart ins Gericht

© dpa

Stöger hat in der Vergangenheit immer auf die schwierige Hinrunde verwiesen, darauf, dass die Mannschaft kein Selbstvertrauen habe, dass viele Spieler auch aus Verletzungen gekommen seien und dies als Erklärungsansatz genommen, warum viele Dinge, die man von diesem Kader eigentlich erwarten könne, nicht so funktionieren wie erhofft. Die erste Hälfte in Salzburg aber machte den 51-Jährigen zur Halbzeit in der Kabine sprachlos, was vielleicht sogar ganz gut gewesen sei, wie Stöger ironisch meinte: "Sonst vergreift man sich im Ton."

"Überhaupt nicht zufrieden"

Doch nach dem Spiel hatte der Wiener seine Sprache wiedergefunden und übte deutliche Kritik. "Überhaupt nichts von dem, was wir uns vorgenommen haben, haben wir umgesetzt“, meinte er, und, was sonst selten vorkommt, Stöger personalisierte seine Kritik sogar. Marco Reus habe er zur Pause ausgewechselt, weil er muskuläre Probleme gehabt habe, "mit Mario Götze aber waren wir überhaupt nicht zufrieden."

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Als Stöger dann davon sprach, "mit Hacke und Spitze" in so einer Partie "nichts gewinnen" zu können, war der Adressat dieser Worte unschwer auszumachen. Götze lieferte nach seiner Nicht-Berücksichtigung im Spiel gegen Frankfurt einen merkwürdig uninspirierten Auftritt ab, er ging halbherzig in die Zweikämpfe und hatte der robusten Zweikampfführung der Gastgeber nichts entgegenzusetzen.

"In beiden Spielen die bessere Mannschaft"

Stöger stellte die Charakterfrage. Qualität sei das, was er auf dem Platz sehe, meinte er. Unabhängig von Namen. In Salzburg war es bei vielen viel zu wenig. Nicht nur bei Götze, das muss man fairerweise erwähnen. So gab es am Ende am verdienten Weiterkommen der Salzburger "keine Zweifel. Sie waren in beiden Spielen die bessere Mannschaft."

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