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Peter Stöger ist ratlos

BVB-Trainer sieht viel Leerlauf gegen den FC Salzburg

DORTMUND Erstmals seit Mitte Dezember verliert der BVB wieder ein Pflichtspiel. Das 1:2 gegen Salzburg lässt Trainer und Fans ratlos zurück. Die Hoffnung fürs Rückspiel will Peter Stöger aber noch nicht aufgeben.


Hat Ihnen an diesem rabenschwarzen Abend überhaupt etwas gefallen?

Wenig. Zu Beginn hatte ich das 20 Minuten lang das Gefühl, wir sind einigermaßen im Spiel. Das wurde dann weniger und weniger. Das Tempo ist nicht hochgehalten worden. Das hat es dem Gegner leichter gemacht. Salzburg hat sich darauf eingestellt, ist mutiger geworden. Erst in der Endphase wollten wir etwas verändern. Dazwischen war relativ viel Leerlauf. Damit sind wir nicht zufrieden.


Wie erklären Sie sich diese Leistung in einem K.o.-Spiel, auch wenn es erst das Hinspiel war?

Es ist schwer für mich, das zu erklären, eine halbe Stunde nach dem Spiel. Vom Aufwand her, von dem was wir betrieben haben, von der Bewegung - vor allem im offensiven Bereich - war das sehr dürftig. Gegen eine gut organisierte und giftige Mannschaft, für die das vielleicht das Spiel des Jahres war, die kann man da nicht ausspielen. Da kann nichts aus wenig Arbeit entstehen. Wir haben den Aufwand nicht betrieben. Das war dürftig. Mag daran liegen, dass wir viele Spiele gehabt haben, nicht ganz frisch sind.


Waren Sie mit der Einstellung Ihrer Mannschaft zufrieden?

Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir uns nicht gewehrt hätten. Wir mussten aktiv bleiben. Das haben wir verloren. Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir nicht in die Zweikämpfe gehen. Im Defensivverbund hatte ich schon das Gefühl, dass wir uns dagegenstellen. Das war schon okay. Bis kurz vor Ende der ersten Hälfte haben wir quasi gar nichts zugelassen. Vom Spiel hinten heraus war das gar nicht so schlecht. Aber in der nächsten Etappe war das zu wenig. Im Zentrum ging zu oft ein Pass zurück statt nach vorne.

Batshuayi befindet sich im Formtief

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Ist dieses Achtelfinale bereits entschieden?

Es gibt zum Glück ein zweites Spiel. Das wird eine richtig schwere Aufgabe. Ausgeschieden sind wir noch lange nicht. Wir haben die Qualität, um in Salzburg zu gewinnen. Aber dann wird eine andere Vorstellung nötig sein.


Als sie Tore brauchten, haben Sie Batshuayi herausgenommen. Warum tut er sich aktuell schwer?

Das ist ein normaler Prozess. Es war wichtig, dass er gleich am Anfang getroffen hat, als er ankam. Wir haben gewusst, dass er Qualität hat im Strafraum beim Abschluss, wir haben aber auch gewusst, dass er nicht in jedem Spiel zwei Tore schießt. Vor allem nicht in der Phase, in der er alle drei Tage 90 Minuten spielt. Für das eine oder andere gibt es logische Erklärungen. Was wir heute von ihm gesehen haben, hat uns nicht so gut gefallen.​

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