Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Barrios’ WM-Chancen steigen

Bald Nationalspieler?

DORTMUND Eine Meldung der Deutschen Presse-Agentur bescherte Borussia Dortmunds Dolmetscher Hartmut Meuleneers am Mittwoch reichlich Arbeit. Paraguays Nationaltrainer Gerardo Martino mache BVB-Stürmer Lucas Barrios große WM-Hoffnungen.

von Von Dirk Krampe

, 14.04.2010
Barrios’ WM-Chancen steigen

Schweigt derzeit: Schweigt: Lucas Barrios (l.).

Martino (47), seit 2007 Trainer der „La Albirroja“ (die Rot-Weißen), erklärte demnach in einem Interview in der paraguayischen Hauptstadt Asunción, er werde eine WM-Nominierung Barrios´ in Erwägung ziehen. „Es erscheint mir nicht logisch“, so Martino, „auf einen wichtigen Spieler zu verzichten.“ Ob Barrios (25), der beim BVB innerhalb weniger Monate aus dem Schatten seines Vorgängers Alex Frei getreten ist, tatsächlich im Juni an der Seite von Nelson Valdez (26) in Südafrika für Paraguay spielen wird, ist aber weiter völlig offen. Barrios selbst schweigt zu dem Thema, auch am Mittwoch meinte er nur: „Der Stand ist derselbe wie vor einer Woche. Ich habe bislang keinen Kontakt zum Nationaltrainer gehabt.“

Dortmunds Welttorjäger wird von Argentiniens Nationaltrainer Diego Maradona trotz seiner 15 Saisontreffer in der Bundesliga bislang beharrlich ignoriert. In Paraguay ist der BVB-Angreifer bei den Fans allerdings nicht unumstritten. Er wäre schon der vierte eingebürgerte Argentinier, der für die Rot-Weißen spielen würde. Äußerlich lässt sich Lucas Barrios von den Spekulationen nicht irritieren. Im Bundesliga-Endspurt braucht der BVB den Stürmer auch in Top-Verfassung, denn er ist der Mann für wichtige Tore. Treffer des Argentiniers waren für den BVB schon zehn Punkte wert. 

  • Cesary Kucharski, Berater des vom BVB umworbenen polnischen Stürmers Robert Lewandowski, hat die Entscheidung über die Zukunft seines Schützlings vertagt. „Es wird wohl noch zwei, drei Wochen dauern“, sagte er am Mittwoch. Etliche Klubs seien an Lewandowski interessiert.