Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Kampagne zeigt Wirkung

Bei Heimspielen: Weniger Schäden in Bus und Bahnen

DORTMUND Die Sachschäden durch randalierende BVB-Fans in Bus und Bahnen der DSW21 sind erheblich zurückgegangen. Grund dafür ist eine Kampagne gegen Vandalismus, die der Verkehrsbetrieb und der BVB zusammen vor vier Jahren gestartet haben.

Anzeige
Bei Heimspielen: Weniger Schäden in Bus und Bahnen

Im Jahr 2008 initiierte der BVB mit der DSW21 die Aktion gegen Randalierer im Stadion. Vier Jahre später kann erfolgreich Bilanz gezogen werden.

Damals, Anfang 2008, waren die Zahlen besorgniserregend: Lampen wurden von den Decken gerissen, Notbremsen immer häufiger gezogen und Gegenstände aus dem fahrenden Zug geworfen. Die Folge: Ein finanzieller Schaden im fünfstelligen Bereich. Der BVB und die DSW21 zückten daraufhin die Rote Karte. Der Bundesligist verteilte rigoros Stadionverbote, die DSW21 setzte zivile Mitarbeiter ein.

Dazu wurde der Knotenpunkt, die Station Hauptbahnhof, entzerrt. „Dort trennen wir seitdem die Fangruppen. Der Nordbereich gehört den BVB-Fans, der südliche Bereich des Bahnhofs den Auswärtsfans. Dadurch haben wir eine bessere Kontrolle“, sagt DSW21-Pressesprecher Bernd Winkelmann. Auch an der Haltestelle Stadion wird dieses Konzept verwendet. Für Winkelmann ist die Kampagne, für die damals Sebastian Kehl und Florian Kringe warben, ein voller Erfolg. Die Zahlen bestätigen das: In diesem Jahr gingen bei den BVB-Heimspielen bisher „nur“ drei Lampen und ein Absperrgitter zu Bruch. Allein das Müll-Problem, wie es Winkelmann nennt, stelle die DSW21 hin und wieder vor Probleme.

„Besonders an Champions League-Tagen ist es schwierig, weil die Bahnen dann erst gegen Mitternacht zur Reinigung kommen und um drei Uhr schon wieder auf die Schienen müssen. Da stehen wir sehr unter Zeitdruck“, so Winkelmann.    Seit Anfang der 90er-Jahre gibt es das BVB-Kombi-Ticket, mit dem die Zuschauer am Spieltag freie Fahrt in VRR-Verkehrsmitteln haben. Durch drei Stadtbahnlinien und Busse von DSW21 sowie mit Regionalzügen der DB ist der Signal Iduna Park mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Anzeige
Anzeige