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Beim BVB II schrillen die Alarmglocken

Luft wird dünner

DORTMUND Der Klassenerhalt in der 3. Liga wird für Borussia Dortmund II zu einem Rechen- und Zitterspiel. Nach dem 0:3 (0:3) als Gast der „kleinen“ Bayern schrillen die Alarmglocken immer lauter.

von Von Dirk Krampe

, 11.04.2010
Beim BVB II schrillen die Alarmglocken

Yasin Öztekin könnte einer der wenigen Spieler sein, die dem BVB II erhalten bleiben.

Sechs Spieltage vor Saisonschluss beträgt der Rückstand aufs rettende Ufer zwar nur drei Punkte – es ist die Tendenz der vergangenen Wochen, die wenig Mut macht. Der BVB II verlor fünf der letzten sechs Spiele, erwies sich offensiv als weiter harmlos und hat gleichzeitig an defensiver Stabilität eingebüßt.    Trainer Theo Schneider war es nach dem Abpfiff in München fast ein wenig unangenehm, darauf zu verweisen, „dass wir wieder einmal ordentlich gespielt und gut mitgehalten haben“. Zum Glück erhielt er Unterstützung von Bayern-Coach Mehmet Scholl. Der hatte in der ersten Hälfte „klar überlegene Dortmunder“ gesehen und eine eigene Elf, „die nur drei Mal aufs Tor geschossen hat.“ Dass die Münchener daraus die optimale Ausbeute herausholten und drei Treffer erzielten, fand Schneider, „passt zu unserer Situation.“

Schon vor dem 0:1 (3.), das Sene im Anschluss an eine Ecke erzielte, hätte der BVB in Führung gehen müssen: Der Schuss von Marcus Piossek strich abgefälscht nur knapp am Bayern-Gehäuse vorbei, nach der anschließenden Ecke kratzte ein Münchner den Kopfball Uwe Hünemeiers von der Linie (1.). Wenig später klingelte es im Dortmunder Kasten. Und als sich Julian Koch von seiner Seite in die Mitte locken ließ und die Bayern über die nun entblößte Dortmunder Außenbahn das 0:2 durch Yilmaz vorbereiteten (30.), war das Spiel fast schon gelaufen. Das 0:3 kurz vor der Pause war der endgültige Genickbruch für die Gäste.

„Danach“, beschrieb Schneider, „ging es auch um Schadensbegrenzung. Wir müssen auch das Torverhältnis im Auge behalten.“ Er testete noch Marco Stiepermann als Sturm-Alternative und verzichtete auf einen Einsatz des angeschlagenen Yasin Öztekin (Adduktoren-Probleme). „Ihn brauchen wir in der heißen Endphase gesund.“ Zeit zum Durchatmen bleibt dem BVB II nicht. Mittwoch (18.30 Uhr) kommt Aufstiegsaspirant Aue. „Wir müssen“, sagt Sebastian Tyrala, „gerade unsere Heimspiele gewinnen. Egal, wer da kommt.“