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Borussen wollen Druck machen

DORTMUND Die Serie ist beeindruckend: Fünf Meisterschaftsspiele, 13 Punkte und Platz sechs in der Regionalliga-Tabelle unterstreichen Borussia Dortmunds Formstärke. Am heutigen Samstag (14 Uhr) will der BVB in Oberhausen gegen Aufsteiger RWO auf Kurs bleiben und seinen positive Formkurve nach oben treiben.

von Von Harald Gehring

, 05.10.2007
Borussen wollen Druck machen

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Die Aufgabe verspricht allerdings einige Brisanz. Die „Kleeblätter“ sind selbst seit fünf Spieltagen unbesiegt, haben zuletzt in Ahlen mit 3:1 gewonnen. „Dort habe ich Oberhausen zuletzt beobachtet. Das ist zweifelsfrei eine spielerisch überzeugende Formation, die ihre Stärken in der Offensive besitzt“, sagt BVB-Trainer Theo Schneider.

Torgefährliche Oberhausener

In Markus Kaya (4 Tore), David Müller (3) und Mike Terranova (3) besitzt RWO drei sehr torgefährliche Angreifer, die jede Abwehr aushebeln können. Darauf muss sich die Borussen-Abwehr einstellen.

„Wichtig ist, dass wir von Beginn an sehr konzentriert sind und jeden Fehler vermeiden. Gelingt uns das, können wir unser Konterspiel aufziehen, so, wie wir es bereits in Magdeburg gezeigt haben“, sagt der Dortmunder Coach, der wegen des Bundesliga-Spiels gegen Bochum viele offene Personalfragen vor sich her schieben musste. „Sechs unserer Talente gehören aktuell zum Bundesliga-Kader, nämlich Njambe, Senesie, Akgün, Nöthe, Gordon und Tyrala“, zählt Theo Schneider auf.

Ricken koordiniert

Wer mit nach Oberhausen fährt, entscheidet sich erst heute. Da ist es bei diesen Unwägbarkeiten schon sehr wichtig, dass Lars Ricken im Mittelfeld die Aktionen in Schwarzgelb koordiniert. In der Spitze werden voraussichtlich Sahr Senesie und Sebastian Hille antreten, da mit Christopher Nöthe nur schwerlich zu rechnen ist.

Auf eine neue Chance in der Offensive wartet auch Sebastian Tyrala. Offen ist zudem die Besetzung der Innenverteidigung. Gesetzt ist auf jeden Fall Uwe Hünemeier. Aber wer wird sein Partner? Patrick Njambe, Martin Amedick, Markus Brzenska oder doch Marcel Großkreutz? Auch dies entscheidet sich erst heute, Amedick gilt aber als erste Wahl. 

„Oberhausen ist stark im Sturm, aber anfällig in der Abwehr. Also müssen wir selbst den nötigen Druck aufbauen“, sagt Schneider. Das Ziel ist gesetzt – ein Punkt soll es wenigstens sein.

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