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Diese Top-Elf hat den BVB verlassen

Borussia Dortmund steht vor dem nächsten Umbruch

Dortmund Borussia Dortmund steht im Sommer vor einem Umbruch. Endlich? Oder schon wieder? Ein Blick auf eine Elf voller BVB-Abgänge zeigt, wie viel Umbruch der Klub in den vergangenen fünf Jahren schon hinter sich hat.

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Der Saisonendspurt steht an. Noch sechs Spiele, dann ist für Borussia Dortmund eine Spielzeit vorbei, die bis auf einen furiosen Start holpriger verlief als ein Rennrad-Ritt von Paris nach Roubaix. Und vieles spricht dafür, dass auch die kommenden, die entscheidenden Wochen in der Bundesliga, unruhig bleiben beim BVB.

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Die Champions-League-Qualifikation ist in Gefahr. Magere drei Punkte Vorsprung auf Tabellenplatz fünf versprühen so viel Gelassenheit wie ein nervöser Wetterhahn im April. Dazu gesellt sich die unbeantwortete Trainerfrage, dazu gesellt sich auch die angekündigte „Kaderjustierung“. Ruhe ist gewiss etwas anderes – und dabei war Ruhe mal ein hohes und wertvolles Gut beim BVB.

Viele Wackelkandidaten

Ein „XXL-Umbruch“ anstelle einer Kaderjustierung stehe an, titelt die Bild-Zeitung und berichtet von einer „geheimen Streichliste des BVB“, die bei einem genaueren Blick gar nicht so geheim wirkt. Roman Weidenfeller beendet im Sommer seine Karriere. Michy Batshuayi spielt nach Ende des Leihgeschäfts mit dem FC Chelsea wahrscheinlich wieder in England. Sokratis darf den Verein bei einem entsprechenden Angebot verlassen, was auch für Erik Durm gilt.

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Weitere Wackelkandidaten laut Bild: Jeremy Toljan, Nuri Sahin, Andrey Yarmolenko, Gonzalo Castro und Alexander Isak. Neun Spieler, ein „XXL-Umbruch“ also, vermutlich werden auch Superlative in den nächsten Wochen ein ständiger und treuer Begleiter des BVB sein.

Ein Verein im Wandel

In Wahrheit ist Borussia Dortmund seit Jahren ein Verein im Wandel, zumindest auf dem Rasen. Vor und im Laufe dieser Saison verließen 15 Spieler den Klub, die zumindest auf dem Papier alle noch beim BVB unter Vertrag standen. Hier der Beweis: Ousmane Dembélé, Pierre-Emerick Aubameyang, Matthias Ginter, Emre Mor, Sven Bender, Adrian Ramos, Marc Bartra, Pascal Stenzel, Mikel Merino, Hendrik Bonmann, Joo-Ho Park, Neven Subotic, Dzenis Burnic, Felix Passlack und Jacob Bruun Larsen – aktuell ist keiner dieser Namen mehr da.

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Hinzu kommen Abgänge zahlreicher Leistungsträger, die der Klub auch oder gerade wegen seiner Erfolge unter Jürgen Klopp und Thomas Tuchel an die ganz großen Brummer im Haifischbecken Profifußball abtreten musste. Wenn riesige Geldkoffer winken, kann der BVB schlecht nein sagen.

Elf der Abgänge

Besonders eindrucksvoll verdeutlicht das eine mögliche erste Elf, die nur aus BVB-Abgängen der vergangenen fünf Jahre besteht. Langerak – Ginter, Bender, Hummels, Halstenberg – Dembélé, Kampl, Gündogan, Mkhitaryan – Aubameyang, Lewandowski. Das ist, wenn man die Torwartposition ausklammert, ein 4-4-2, das mindestens in der Bundesliga einen großen Haufen Angst und Schrecken verbreiten würde.

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Allein der Marktwert dieser elf Spieler liegt laut des Internetportals transfermarkt.de bei etwa 427 Millionen Euro. Zum Vergleich: Der Marktwert des gesamten aktuellen BVB-Kaders (28 Spieler) wird auf etwas über 400 Millionen Euro geschätzt.

Umbruch ist kein Neuland

Ein Umbruch ist, das zeigt auch diese Ehemaligen-Elf, beileibe kein Neuland für Borussia Dortmund. Nur: Vielmehr als um die Größe des erneuten Umbruchs wird es im Sommer auf die Qualität des Umbruchs ankommen. Es muss nicht zwangsläufig XXL sein, es kann auch M oder L sein, Hauptsache die richtigen Stellschrauben – beziehungsweise „Räder“, wie Peter Stöger es nennt, werden gefunden.

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