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Christian Träsch will mit den Wölfen zubeißen

Der BVB-Gegner

Beim VfL Wolfsburg läuft’s noch nicht rund. Anfang der Saison nutzte das Team von Trainer Felix Magath die Chancen nicht. Mittlerweile klappt‘s im Abschluss, doch dafür klingelte es zuletzt immer häufiger im eigenen Gehäuse. Samstag gastiert der VfL mit Kapitän Christian Träsch – er kam im Sommer für zehn Millionen Euro vom VfB Stuttgart – beim BVB.

WOLFSBURG

von Von Tobias Nordmann

, 04.11.2011
Christian Träsch will mit den Wölfen zubeißen

Fußball Bundesliga, 23. Spieltag, VfL Wolfsburg-1899 Hoffenheim am Samstag (25.02.2012) in der Volkswagen-Arena in Wolfsburg. Der Wolfsburger Spieler Christian Träsch bejubelt den Treffer zum 1:1 durch Helmes gegen 1899 Hoffenheim. Foto: Peter Steffen dpa/lni (Achtung Sperrfrist! Die DFL erlaubt die Weiterverwertung der Bilder im IPTV, Mobilfunk und durch sonstige neue Technologien erst zwei Stunden nach Spielende. Die Publikation und Weiterverwertung im Internet ist während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Wir sprachen mit dem Nationalspieler über Startprobleme und den möglichen Masterplan für einen Erfolg im Signal Iduna Park.

Weil, wir zuletzt gute Leistungen gezeigt haben, auf denen wir aufbauen können. Gegen die Hertha haben wir ordentlich nach vorne gespielt. Wir werden uns auch in Dortmund nicht verstecken und versuchen munter nach vorne zu spielen!

Mario ist ein überragender Fußballer. Das zeigt er nicht nur in Dortmund, sondern auch in der Nationalmannschaft. Ich werde alles dafür tun, dass er am Samstag nicht glänzen wird.

(lacht) Auf jeden Fall anders als seine letzten Gegenspieler. Nein, im Ernst. Mario darfst du keinen Raum geben, du musst immer eng an ihm dran sein.

Der BVB ist auf allen Positionen sehr gut besetzt. Das fängt bei den starken Innenverteidigern an und hört bei Stürmer Robert Lewandowski auf. Wir dürfen die Borussen auf keinen Fall spielen lassen, wir dürfen ihnen keine Räume bieten. Und vor allem bei Standardsituationen müssen wir gegen die kopfballstarken Jungs wach sein.

Wir hatten im Laufe der Saison eine hohe Fehlpassquote, das hat sich in den vergangenen Spielen schon verbessert. Aber wir müssen unsere Ballverluste weiter reduzieren.

Zur Taktik äußere ich mich nicht. Aber ganz klar: Wir wollen auf Sieg spielen und uns nicht hinten reinstellen.

Nein, definitiv nicht! Ich hatte beim VfB Stuttgart wirklich vier tolle Jahre, aber ich habe mich im Sommer bewusst zu diesem Schritt entschlossen. Ich wollte eine Luftveränderung. Und es sind gerade einmal elf Spieltage gespielt, wir haben nur fünf Punkte Rückstand auf den VfB. Aber wir haben derzeit auch nur vier Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge. Das dürfen wir nicht aus den Augen verlieren!

Das ist natürlich eine besondere Ehre für mich. Ich will das Vertrauen, das der Trainer in mich setzt mit guten Leistungen zurückzahlen. Aber ich fühle mich in der Mannschaft als ein Spieler wie jeder andere.

Wir sind schwer in die Saison gekommen. Im Sommer hat der VfL viele neue Spieler geholt. Wir mussten uns erst einmal kennen lernen, das war für alle schwierig. Aber wir haben in den vergangenen Wochen immer besser zusammengefunden. Und wie gesagt, gegen Berlin haben wir richtig gut nach vorne gespielt, nur die vielen Chancen zu selten genutzt.

Natürlich ist Mario im Moment unser bester Stürmer. Er hat viele wichtige Tore gemacht. Aber wir haben mit Rasmus Jönsson einen jungen Spieler, der heiß ist. Und auch Patrick Helmes ist noch da. Die beiden haben ja auch ihre Qualitäten!  

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