Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

"Das Tor muss ich machen"

DORTMUND In der Oberliga-Westfalen gehörte er zu den Top-Stürmern, in dieser Saison verstärkt er die Angriffsreihe des Regionalligisten Borussia Dortmund. Sebastian Hille ist ein Vollblutstürmer, der in Wuppertal sein erstes Tor für den BVB leichtsinnig verpasste.

"Das Tor muss ich machen"

Wirkungsvoll auf der Außenbahn: Sebastian Hille.

In Wuppertal versiebte er seine bislang größte Torchance in diese Punkterunde – Sebastian Hille sparte nach dem Dortmunder 1:1 beim WSV nicht mit Selbstkritik. „Diese Chance, die musst du einfach verwandeln. Aber ich wollte das Tor mit aller Gewalt. Und das hat nicht geklappt“, sagt der 26-Jährige.

Öztekins Superpass

Was war geschehen? Yasin Öztekin hatte sich im Mittelfeld den Ball zurecht gelegt, sah Hille starten, der bis dahin wohl ein Dutzend Mal ins Abseits gerannt war. Öztekin schlug den Ball über 40 Meter auf Hille, der das Leder geschickt aufnahm, WSV-Schlussmann Christian Maly aussteigen ließ und nur noch das leere Tor vor sich hatte. „Yasin hatte den Ball super gespielt, ich wollte das Tor machen, aber links ist mein schwächerer Fuß. Alles andere war zu sehen“, berichtet Hille, der auch nach fünf Punktspielen noch ohne Torerfolg beim BVB ist.

Hille rackert

„Natürlich will ich treffen. Aber ich setze mich nicht unter Druck. Das bringt nichts.“ So rackert Hille weiter für das erste Erfolgserlebnis. Erst im Training, dann im Spiel. Er geht die langen Wege, scheut keinen Zweikampf, rennt bis zur Erschöpfung. „Und trotzdem, das Tor muss ich machen. Dann ist unser erster Dreier perfekt“, sagt Hille und verschwindet leicht frustriert im Mannschaftsbus, wo ein ungeduldiger Co-Trainer Ingo Preuß schon wartet. Auf ein Neues am Samstag gegen Werder Bremen.

Anzeige
Anzeige