Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Defensiv Spitze

DORTMUND Ob mit Martin Amedick neben Uwe Hünemeier, oder wie zuletzt mit Patrick Njambe: Die Innenverteidigung des BVB II, garniert von zuverlässigen Außen in der Kette, garantiert Dortmunds Regionalligist maximalen Ertrag.

09.12.2007
Defensiv Spitze

Borussias "Abwehrturm": Uwe Hünemeier

Und bildet die Basis für die glänzende Ausgangsposition, die der BVB im Kampf um die Qualifikation für die neue 3. Liga inne hat.

4 x 1:0

Die nackten Zahlen: Schon zehn Mal (bei 19 Spielen) blieb der BVB II in der Regionalliga ohne Gegentor, spielte vier Mal 0:0, gewann vier Mal 1:0. Der Vollständigkeit halber: Dazu siegte Dortmund in Cottbus 3:0 und in Magdeburg mit 2:0. Auch am Samstag in Erfurt ließ die BVB-Defensive wenig zu. Bei Standards gesellte sich Njambe zum kopfballstarken Kumbela, Hünemeier übernahm Bunjaku. Erfurts torgefährliches Angreifer-Duo wurde ansonsten im Raum übernommen und hatte während der 90 Minuten je nur eine echte Chance. Und weil rechts Nico Hillenbrand einen sehr soliden Part spielte und Daniel Brückner immer dann aufnahm, wenn der Mittelfeldspieler seine Vorstöße über die Seite initiierte, brannte defensiv einmal mehr wenig an.

Lob für Hünemeier

Theo Schneider durfte dann auch uneingeschränkt loben und stellte einen besonders heraus: „Es spricht für Uwe Hünemeier, dass er nach seinem holprigen Start mit den beiden Eigentoren Woche für Woche so überzeugende Leistungen abrufen kann.“ Hünemeier avancierte zum Pechvogel, als er im Hinspiel gegen RW Erfurt (1:1) ins eigene Netz traf und eine Woche später bei Union Berlin (1:2) erneut. Gegentore, die Punkte kosteten. Diese Nackenschläge steckte der Abwehrchef, der auch Kapitän ist, wenn Lars Ricken nicht spielt, ebenso scheinbar unbeeindruckt weg wie seine Herabstufung in der BVB-Hierarchie. In der vergangenen Saison gehörte der 21-Jährige noch zum Profikader, jetzt trainiert er ausschließlich bei den Amateuren. Seiner Entwicklung scheint dies förderlich.

Lesen Sie jetzt