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BVB sucht den Batshuayi-Nachfolger

Die Dortmunder Spur führt zu Lautaro Martinez

DORTMUND Weil die Zeit von Michy Batshuayi bei Borussia Dortmund im Sommer wohl enden wird, benötigt der BVB Ersatz. Der Wunschkandidat ist jünger, kleiner und spielt momentan noch in Argentinien.

Die Dortmunder Spur führt zu Lautaro Martinez

Borussia Dortmunds Wunschkandidat heißt Lautaro Martinez Foto: imago

Seinen Torinstinkt stellte Michy Batshuayi auch beim 1:0 gegen Hannover 96 unter Beweis. Bei der Ecke von Andre Schürrle machte er blitzschnell den Schritt nach vorn, verschaffte sich so den kleinen, aber ausreichenden Freiraum, um mit einer technisch auch noch sehr anspruchsvollen Weiterleitung mit der Hacke dem Ball die Richtungsänderung zu geben, die 96-Torhüter Philipp Tschauner überraschte.

Bei vielen Spitzenklubs auf dem Zettel

Es war der sechste Saisontreffer des Belgiers - in seinem siebten Bundesliga-Spiel nach der Winter-Ausleihe vom FC Chelsea Ende Januar im Sog des Aubameyang-Transfers zum FC Arsenal. Batshuayis Quote stimmt, seine Treffer brachten der Borussia neun Punkte. Die sportliche Leitung beim BVB ist zufrieden mit dem Tauschgeschäft - für die Zukunft aber verfolgt Borussia Dortmund nach Informationen dieser Redaktion einen anderen Plan.

Weil die Borussia aus England klare Signale bekommen hat, dass Batshuayi nach Ende des sechsmonatigen Leihgeschäfts seinen Dienst ab dem 1. Juli wieder in London antreten muss, hat der BVB seine Fühler in eine andere Richtung ausgestreckt - und ist in Argentinien fündig geworden. Borussia Dortmunds Wunschkandidat heißt Lautaro Martinez, ist 20 Jahre jung und spielt bei Racing Club de Avellaneda. Der nur 1,75 Meter große Angreifer hat als Mittelstürmer wegen seiner Explosivität, Schlitzohrigkeit und Torquote längst die Aufmerksamkeit etlicher europäischer Spitzenklubs auf sich gezogen. Genau darin könnte ein Problem liegen.

Neun Treffer in 13 Saisonspielen

Nach Berichten aus Argentinien soll sich Martinez' Klub mit Inter Mailand über einen Wechsel im Sommer einig gewesen sein - nun aber zögern, weil aus Dortmund ein verbessertes Angebot eingetroffen sein soll. Über die Höhe gibt es verschiedene Angaben, sie reichen von etwas über 20 Millionen bis hin zu 32 Millionen Euro. Inwieweit die Wechsel-Vereinbarung mit Inter rechtsverbindlichen Charakter besitzt, sollen Juristen prüfen. Der BVB dränge auf eine Einigung.

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Martinez galt schon im Winter als ein möglicher Kandidat für die Aubameyang-Nachfolge. Das Interesse aus Dortmund ist nun nicht geringer geworden. Wegen eines Mittelfußbruchs hatte Martinez den Saisonauftakt in Argentinien verpasst und stand erst am siebten Spieltag erstmals im Kader. In 13 Saisonspielen erzielte er dennoch schon neun Treffer.

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