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Doll grätscht Abwehr ab

MARBELLA Thomas Doll (41) steht unmittelbar vor der Vertragsverlängerung als Trainer von Borussia Dortmund und garniert die ersten Trainingstage im Wintercamp von Marbella an der Costa del Sol mit ungewohnt harscher Kritik an seinen Abwehrspielern.

Doll grätscht Abwehr ab

Thomas Doll will harte Trainings-Duelle wie hier von Sebastian Kehl und Jakub Blaszczykowski nicht mehr unbedingt abpfeifen.

Ich bin zuversichtlich, dass wir bald ein Innenverteidiger-Pärchen finden, das sich festspielt. Und dass wir nicht mehr permanent wechseln müssen, weil der wieder einen Klops gebaut, der wieder neben den Ball getreten oder der wieder ein entscheidendes Duell verloren hat. Das zog sich ja wie ein roter Faden durch die Hinserie“, betonte der Coach Freitag in Marbella.

Zu viele Gegentore

Dann legte er nach: „Unser Spiel nach vorne war in Ordnung. Was die Anzahl der geschossenen Tore angeht, befinden wir uns im oberen Liga-Drittel. Aber 30 Gegentore gehen gar nicht!

Robert Kovac, dem Doll als einzigem Abwehrspieler eine positive Entwicklung bescheinigt, ist nun in allen Planspielen gesetzt. Christian Wörns, der zurzeit an einem Infekt erkrankte Neuzugang vom FC Bayern, Mats Hummels, sowie Martin Amedick und Markus Brzenska bewerben sich um den vakanten Platz neben dem Kroaten in der Abwehrzentrale.

"Ich bin hier noch lange nicht fertig"

Sollte Wörns den Sprung ins A-Team nicht schaffen, würde dies laut Doll nicht automatisch dessen Absetzung als Kapitän nach sich ziehen: „Wörns trägt die Binde. Ich sehe keinen Grund, darüber nachzudenken. Er hat wie alle anderen die Chance, sich jetzt zu präsentieren.“

Weitgehend geklärt scheint die grundsätzliche Frage einer Vertragsverlängerung Dolls. „Es fehlen nicht mehr viele Dinge, um zu einem Abschluss zu kommen. Ich bin hier noch lange nicht fertig“, sagte er gestern. Und: „Samstag kommt ja der Aki (KGaA-Boss Hans-Joachim Watzke, d. Red.). Wir werden uns besprechen und dafür sorgen, dass Ruhe in die Personalie kommt und alle wissen, woran sie sind.“

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