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Dynamo Dresden: Strafmaß "extrem überzogen"

Nach Pokalspiel in Dortmund

Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden hat sich gegen das vom Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) geforderte Strafmaß für die Ausschreitungen seiner Fans beim Pokal-Spiel bei Borussia Dortmund ausgesprochen.

DORTMUND/DRESDEN

02.11.2011

„Wir empfinden es als extrem überzogen. Wir haben den Eindruck, der DFB stand unter dem Druck, ein Exempel an einem Club zu statuieren“, sagte Dynamo-Geschäftsführer Volker Oppitz am Mittwoch während einer Pressekonferenz. Der DFB-Kontrollausschuss fordert den Ausschluss der Dresdner vom nächsten DFB-Pokal. Dynamo hat Rechtsanwalt Christoph Schickardt mit der Wahrnehmung seiner Interessen in diesem Fall beauftragt. „Ich habe den Eindruck, dass man ein ungeliebtes Kind in die Verbannung schickt, dann zur Tagesordnung übergeht und denkt, dass das Problem damit gelöst ist“, sagte Dynamo-Präsident Andreas Ritter. Die vergangenen Tage hätten gezeigt, dass Gewalt kein alleiniges Problem von Dynamo Dresden ist. In einem persönlichen Brief will er DFB-Präsident Theo Zwanziger vor einem endgültigen Urteil um ein persönliches Gespräch bitten.

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