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Erfolgreicher Raute fehlt ein Fixpunkt

DORTMUND Die Erfolgsraute ist gesprengt. Weil Florian Kringes Oberschenkelzerrung einen Einsatz in Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr) nicht zulässt, muss BVB-Trainer Thomas Doll einmal mehr umbauen.

von Von Thomas Rellmann

, 14.12.2007
Erfolgreicher Raute fehlt ein Fixpunkt

Sebastian Kehl soll in Wolfsburg auflaufen.

Eine ärgerliche Angelegenheit aus Dortmunder Sicht. Schließlich waren es gerade die vier Fixpunkte im Mittelfeld, die in den jüngsten beiden Partien für den zarten Aufschwung der Borussia, auch auf spielerischer Ebene, standen.

   Immerhin sieht es so aus als könne Sebastian Kehl, mit dessen Rückkehr die Dortmunder besonders in puncto Zweikampfstärke zugelegt haben, ganz gut aus. Sein Magen-Darm-Infekt ließ die Mitreise in die VW-Stadt zu, am Samstag soll es grünes Licht geben. Die Alternativen für Kringes halbrechte Position heißen Marc Kruska oder – für die ganz offensive Variante – Delron Buckley.

„Rückendeckung“

Das mittlere Quartett, komplettiert von Tinga und Giovanni Federico, bereitete Doll zuletzt große Freude. „Kehl, Tinga und Kringe haben sehr kompakt gestanden und Giovanni so die nötige Rückendeckung gegeben.“ Weil Kringe ausfällt, kann Doll auch nicht wie erhofft, erstmals in dieser Saison in drei aufeinander folgenden Spielen die gleiche Startelf ins Rennen schicken.

Ob die leicht veränderte Formation dann auch den dritten Erfolg in Serie einfährt? „Wir haben zumindest die Chance, eine durchwachsene Hinrunde zu einem guten Abschluss zu bringen“, sagt Doll. „Der letzte Eindruck bleibt immer hängen.“

24 Punkte zur Winterpause hätten die Schwarzgelben bei einem Sieg – so voll war das schwarzgelbe Punktekonto nach der Hinrunde immerhin schon seit vier Jahren nicht mehr.

Rückkehr als Joker

Der letzte Eindruck war bei Diego Klimowicz weniger erfreulich. Der Stürmer (drei Saisontore) trifft heute erstmals auf seinen Ex-Klub – und wird bei seiner Rückkehr in die Volkswagen-Arena nur Joker sein. Sein früherer Verein tritt derweil auf der Stelle. 17 Punkte nach 16 Partien sind weit hinter dem Anspruch, den Felix Magath seinem Ensemble mit auf den Weg gegeben hat. Allerdings: Eingespielt kann der VfL nun wirklich noch nicht sein. Aus der Elf, die Beobachter heute zum Start erwarten, ist nur einer länger als seit Juli im Profikader. Keeper André Lenz...   BVB: Weidenfeller - Blaszczykowski, Amedick, Kovac, Dede - Kehl - Kruska (Buckley), Tinga - Federico - Valdez, Petric

  

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