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Federico und der fehlende Mut

DORTMUND Nein – so hatte sich Giovanni Federico seine Rückkehr ins Ruhrgebiet sicher nicht vorgestellt. Nach durchwachsener Vorbereitung schien es spätestens nach seinem 1:0-Siegtor in Rostock so, als habe sich der Neuzugang aus Karlsruhe akklimatisiert.

04.10.2007
Federico und der fehlende Mut

Giovanni Federico sucht seine Form.

Doch was folgte, war der totale Absturz. Drei Nicht-Leistungen gegen Hertha, den HSV und seinen Ex-Klub, den KSC. Bei Trainer Thomas Doll scheint Federico, der gestern seinen 27. Geburtstag feierte, langsam an Kredit zu verlieren. Gegen Hamburg gab es die Höchststrafe – Auswechslung noch vor der Pause. Doll antwortete wenig später auf die Frage, ob er daraufhin ein Vier-Augen-Gespräch mit seinem sensiblen Spielmacher geführt habe, kurz und knapp: „Nein.“

Die erhoffte Steigerung fand nicht statt. In Karlsruhe war Federico überhaupt nicht zu sehen. In dem Stadion, in dem er in der Vorsaison noch so oft jubelte, war der Rechtsfuß ein Schatten seiner selbst. Nur die akute derzeitige Personalnot macht ihn noch zu einem Kandidaten für die Startelf. „Ich will eine Reaktion sehen“, predigt sein Coach gern. Sollte Federico noch eine Chance bekommen, sollte er diese Forderung beherzigen.

Nach dem KSC-Spiel stellte er sich als einer der letzten BVB-Profis einem Fernsehteam und diktierte: „Wir müssen mutiger auftreten.“ Das gilt wohl insbesondere für ihn selbst.

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