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Für Klopp muss das Spiel kein Spektakel werden

Gegen Stuttgart

Jürgen Klopp war auf diese Frage natürlich vorbereitet, musste die Journalisten allerdings enttäuschen. „Nein“, sagte er also, „ich war wohl einer der wenigen, die von diesem Spiel nicht begeistert waren.“ Gemeint war das kuriose 4:4 gegen Stuttgart. Am heutigen Samstag stehen sich beide Teams im Signal Iduna Park erneut gegenüber.

DORTMUND

von Von Dirk Krampe

, 03.11.2012
Für Klopp muss das Spiel kein Spektakel werden

Neven Subotic (l.) im Zweikampf mit dem Ex-Borussen Tamas Hajnal.

Die Partie am 30. März wird ihren Platz in den Annalen der Fußball-Geschichte finden. Der BVB verspielte einen 2:0-Vorsprung, lag nach 80 Minuten 2:3 hinten, führte dann bis zur zweiten Minute der Nachspielzeit mit 4:3 und musste sich dennoch mit einem Remis zufrieden geben. Es war ein Wahnsinnsspiel, „das geilste seit langer Zeit“, wie Innenverteidiger Neven Subotic damals trotz des spät geraubten Sieges euphorisiert wertete.

Dortmund, das mit drei Siegen binnen sieben Tagen in die Spur zurückgefunden hat, steckt vor dem Duell mit den Schwaben mitten im heißen Herbst. Der November hat es mit sieben Spielen binnen 24 Tagen in sich, für die Nationalspieler kommt ein Länderspieltermin mitte des Monats noch hinzu. „Wir pendeln zwischen Regeneration, Spiel, wieder Regeneration und dem nächsten Spiel“, sagt Klopp. Reguläres Training gibt es kaum, Zeit zum Entspannen sowieso nicht. Am Mittwoch, nach der Rückkehr aus Aalen, hat Klopp Bayerns B-Elf locker siegen sehen. „Die Möglichkeit, acht Mal zu wechseln und trotzdem hoch überlegen zu gewinnen, haben wir nicht“, gesteht er. „Wir müssen sicher ein wenig mehr beißen und versuchen, optimal zu regenerierern. Aber der Mannschaft gelingt das richtig gut.“ Mats Hummels (Oberschenkel) und Sebastian Kehl (Rücken) hießen die Wackelkandidaten nach dem Pokalspiel in Baden-Württemberg, beide meldeten sich gestern endgültig fit. Es steht daher zu erwarten, dass Klopp zur Formation zurückkehrt, die in Freiburg mit 2:0 gewann.

Dortmunds Gast hat auswärts erst einmal verloren (1:6 in München) – Trainer Bruno Labbadia, nach einem schwachen Start prompt in der Schusslinie, darf nach zwei Bundesliga-Siegen in Serie nun wohl wieder ein wenig entspannter arbeiten. „An einem guten Tag“, hat Labbadia im Vorfeld der Partie gesagt, „können wir Dortmund weh tun.“ Darauf könnten alle in Schwarzgelb gut verzichten. So viel Spektakel wie am 30. März, befand auch Klopp am Donnerstag, müsse heute nicht sein. „Mir würde ein normaler Sieg reichen.“ 

BVB: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Gündogan, Kehl - Götze, Reus, Großkreutz - Lewandowski

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