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Gegen Piräus: BVB kämpft um letzte Chance

Champions League

Es war die eine Frage, die vor dem Champions-League-Heimspiel von Borussia Dortmund am Dienstagabend gegen Olympiakos Piräus alles Wichtige zusammenfasste. Ob der BVB, fragte also ein griechischer Journalist Dortmunds Trainer Jürgen Klopp (44) auf der Pressekonferenz vor dem Spiel, seine Taktik nach dem 1:3 im Hinspiel in Griechenland modifizieren müsse? Klopp antwortete kurz und trocken: „Ja!“

DORTMUND

von Von Dirk Krampe

, 01.11.2011
Gegen Piräus: BVB kämpft um letzte Chance

Mittwoch 22.10.2014, CL, UEFA Champions League, Saison 2014/2015, Gruppenphase, Gruppe D, Galatasaray Istanbul - BV Borussia Dortmund 0:4, Sven BENDER (BVB) Foto: DeFodi.de +++ Copyright Vermerk DeFodi.de -- DeFodi Ltd. & Co. KG, Wellinghofer Str. 117, D- 44263 D o r t m u n d, sport@defodi.de, Tel 0231-700 500 44, Fax 0231-700 54 90, C o m m e r z b a n k D o r t m u n d, Kto: 36 11 76 100, BLZ: 440 400 37 // BIC COBADEFFXXX // IBAN: DE74 4404 0037 0361 1761 00 // Steuer-Nr.: 315/5803/1864 , USt-IdNr.: DE814907547 - 7% MwSt.

Mehr musste vor dem zweiten Heimauftritt des BVB in der europäischen Königsklasse eigentlich gar nicht gesagt werden. Denn die Situation ist eindeutig genug. Nur ein Zähler auf dem Konto, selbst Platz drei und ein Überwintern in der Europa League in Gefahr -  die Situation, meinte Klopp, „ist die, dass wir gewinnen müssen. Das ist uns allen klar.“

Borussia Dortmund hat sein Endspiel in der Champions League – viel früher als geplant, und die Konstellation ist die, dass alles andere als ein Erfolg gegen den griechischen Meister das Aus bedeuten würde. „Wir sind verärgert und frustriert“, meinte Mario Götze (19), die Parallelen zum Vorjahr sind nicht wegzuleugnen, über die Gründe tappt der Klub weitgehend im Dunkeln.   Als der BVB vor einem Jahr trotz überzeugender Spiele in der Europa League schon in der Gruppenphase scheiterte, schrieb man dies fehlender internationaler Reife und einer unbestritten starken Gruppe zu. Jetzt droht ein ähnliches Schicksal, doch die Mär von der Unerfahrenheit mag niemand mehr hören. Es geht vielmehr um taktische Disziplin und das Vermeiden dummer Fehler. „Wir wollen zeigen“, sagt Klopp, „dass wir hinzugelernt haben.“

  Ausgerechnet vor dem so wichtigen Spiel bangt Dortmunds Trainer um zwei seiner Leistungsträger. Sven Bender, der in Stuttgart mit Taubheitsgefühlen im Bein zur Pause vom Feld musste, hat am Montag das Abschlusstraining verpasst. Das ist kein gutes Zeichen, auch wenn Klopp betonte: „Die Entscheidung, ob er spielt, fällt erst kurz vor dem Spiel.“ Auch Götze (Adduktorenprobleme) fehlte – eine reine Vorsichtsmaßnahme, wie er selber am Abend zwar betonte. Doch die Sorge ist da.   Egal, mit welchem Personal: Der BVB braucht die drei Punkte. „Wir haben uns für unsere Leistungen nicht belohnt“, sagt Mario Götze, angesprochen auf die vergangene Saison in der Europa League. Nimmt man das Spiel in Piräus aus der Betrachtung heraus, passt dieser Satz auch für die laufende Serie in der Champions League. Dortmund muss und will zeigen, dass es auch international bestehen kann.

  Und der griechische Journalist erhielt von Jürgen Klopp noch eine Antwort darauf, wie die modifizierte Taktik denn aussehen könnte: „Nämlich so, dass wir dieses Spiel gewinnen.“ Der Gesichtsausdruck des Kollegen deutete an, dass ihn das nicht zufriedenstellte. „Mehr Infos“, meinte Klopp schelmisch grinsend, „kann ich nicht geben.“