Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Wechsel-Spekulationen

Götze-Interview sorgt für große Aufregung beim BVB

DORTMUND Mitten hinein in Freude und Erleichterung über den ersten Sieg in der Champions League sorgte ein Interview mit Borussia Dortmunds Super-Talent Mario Götze für Aufregung. In dem Gespräch macht Götze, beim BVB vertraglich gebunden bis 2014, seinen Verbleib beim Deutschen Meister vom sportlichen Erfolg abhängig.

Anzeige
Götze-Interview sorgt für große Aufregung beim BVB

Dass sich Mario Götze (l.), hier mit den Kollegen Ivan Perisic (M.) und Robert Lewandowski, wohl fühlt, ist augenscheinlich. Aussagen in einem Interview legen aber nahe, dass das Juwel selbst seine Zukunft bestimmen will.

„Richtig ist, dass ich mit meinem Berater einen Plan entworfen habe. Der sieht vor, dass ich dauerhaft Champions League spiele. Das ist mein Ziel und mir wichtig“, wird Götze in der "Sport Bild" zitiert und legte, gefragt nach einem möglichen Wechsel zum FC Bayern, noch einen drauf: „Grundsätzlich kann ich nichts ausschließen.“

Champions League: BVB - Olympiakos Piräus

Borussen-Jubel nach Spielende.
Erleichterung nach dem Schlusspfiff: Jürgen Klopp (l.) und Robert Lewandowski.
Kevin Großkreutz trifft zum 1:0.
Torschütze Großkreutz, Trainer Klopp: Beim BVB herrschte große Erleichterung.
Jürgen Klopp bejubelt den Dortmunder Führungstreffer.
Neven Subotic (r.) gewinnt das Kopfballduell gegen Rafik Djebbourvie.
Marcel Schmelzer (l.) ist vor dem Ex-Berliner Marko Pantelic (r.) am Ball.
Olympiakos-Trainer Ernesto Valverde.
Jürgen Klopp (l.) diskutiert mit Roman Weidenfeller.
Kevin Großkreutz (2.v.r.) erzielte in der 7. Minute den entscheidenden Treffer.
Mario Götze (r.) behauptet den Ball gegen Francois Modesto.
Mats Hummels (l.) im Luftduell mit Rafik Djebbour.
BVB-Torhüter Roman Weidenfeller feuert seine Mitspieler an.
Moritz Leitner (r.) im Zweikampf mit Ariel Ibagaza.
Avraam Papadopoulos (l.) ist vor Robert Lewandowski am Ball.
BVB-Jubel nach dem 1:0 durch Kevin Großkreutz (2.v.r.).
Borussen-Jubel nach Spielende.
Moritz Leitner (r.) ging gegen Piräus bis an die Schmerzgrenze.

Worte des Dortmunder Super-Talents, die seinen Arbeitgeber  völlig überraschten und wie eine Bombe einschlugen, weil das BVB-Talent das Interview ohne Wissen des Vereins geführt hat. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (51) sagte auf Nachfrage: „Es hätte sicher nicht geschadet, wenn Mario auf dieses Interview verzichtet hätte, wobei er seine Worte ja bereits relativiert hat."   Bei "Spiegel online" wurde Götze mit den Worten wiedergegeben: "Mich nervt die ganze Wechsel-Thematik nur noch. Ich fühle mich wohl in Dortmund." Watzke sagte dem Nachrichtenportal: "Bislang hatten wir den Eindruck, dass Mario gerne bei uns ist. Wenn das 2012 nicht mehr der Fall sein sollte, müssen wir uns unterhalten."

Um die Zukunft des unumstritten größen deutschen Fußball-Talents ranken sich seit seinem kometenhaften Aufstieg beinahe täglich neue Spekulationen. Im August lehnte der BVB ein Angebot des FC Arsenal aus der englischen Premiere League für Götze über sagenhafte 40 Millionen Euro ab, Watzke erklärte Götze danach öffentlich mehrfach „für unverkäuflich“. Offenbar will sich der so Umworbene trotz des laufenden Vertrags nicht so einfach in diese Schablone pressen lassen. Die Art und Weise – nämlich ohne Wissen des Vereins –, wie Götze dieses Interview führte, lässt nur den Schluss zu, dass er gedenkt, seine Zukunftsplanung selbst aktiv zu bestimmen

Anzeige
Anzeige