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Hille ist Borussias tragischer Held

DORTMUND Der Remis-Spezialist hat wieder zugeschlagen. Mit einem 1:1 (1:1) beim Wuppertaler SV eroberte Borussia Dortmund den vierten Teilerfolg im fünften Punktspiel der Regionalliga Nord und muss damit weiter auf den ersten Saisonsieg warten. Der soll nun in Kürze folgen.

von Von Harald Gehring

, 26.08.2007
Hille ist Borussias tragischer Held

Borusse am Boden: Yasin Öztekin

Im Wuppertaler Stadion am Zoo geriet aber zunächst einmal die BVB-Abwehr völlig außer Rand und Band. Nur 35 Sekunden waren gespielt, da musste Dortmunds Torwart Christian Beer den Ball aus dem eigenen Netz holen. Und zwar völlig schuldlos. Borussias Innenverteidiger Patrick Njambe hatte in Zusammenarbeit mit Nico Hillenbrand einen langen Ball nicht klären können, Wuppertals Tobias Damm bedankte sich – 1:0 (1.) für den WSV, das schnellste Tor der neuen Saison.

Njambe macht Fehler wieder gut

Njambe machte seinen Fehler zwar kurz vor der Halbzeitpause wieder gut, als er per Kopfball nach einem Freistoß von David Vrzogic das 1:1 (32.) vor 4042 Zuschauern markierte. Aber bis dahin hatte der BVB bange Minuten zu überstehen. Fast der gesamte erste Durchgang gehörte dem WSV, der durch Saglik (11.), Damm (Lattentreffer, 17.) und Bölstler (31.) beste Chancen vergab. Borussias Defensive taumelte dabei von einer Verlegenheit in die nächste, ohne jedoch aufzustecken. Das Team suchte den Kampf, bemühte sich um mehr Initiative. Sebastian Hille, der spätere „tragische Held“ der Partie, setzte ein erstes Signal, als er vor dem WSV-Tor auftauchte, aber die „Vollstreckung“ vergaß (13.). Und dennoch: Borussia war mit dem 1:1 bestens bedient.

Schwarz-Gelb dominiert

Erst nach der Pause änderte sich das Bild. Schwarz-Gelb übernahm zusehends das Kommando, erkämpfte sich mehr Spielanteile, stellte schließlich auch die dominierende Mannschaft. Yasin Öztekin (Foto) und Marcel Großkreutz im Mittelfeld, Sebastian Hille in der Offensive waren schier unermüdliche Antreiber, die an fast allen gelungenen BVB-Aktionen beteiligt waren.

Gefährlicher WSV

Der WSV blieb jedoch ein gefährlicher Gegner – Sagliks Kopfball, den Beer über die Latte lenkte (53.), war nur ein Beispiel. Aber auch Uwe Hünemeier (52.) und Hille nach Zuspiel von Großkreutz (59.) hatten ihre Chancen. Und dann die 82. Minute: Öztekins langer Pass landet punktgenau bei Hille, der umspielt WSV-Keeper Maly – und hämmert den Ball unkontrolliert übers leere Tor. Die wohl hochkarätigste Möglichkeit des Spiels war vertan. Es blieb beim 1:1.

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