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Hübner: "Unser Trainer hat uns wieder aufgebaut"

Das Interview

Als Mannschaftskapitän und Innenverteidiger ist er ständig um fest gefügte Reihen bemüht. Der Erfolg mit Borussia Dortmund II in der 3. Liga steht für Florian Hübner obenan. Über die Aussichten des Aufsteigers im Abstiegskampf sprach Harald Gehring mit dem 21-Jährigen.

DORTMUND

von Von Harald Gehring

, 02.11.2012
Hübner: "Unser Trainer hat uns wieder aufgebaut"

Sorgt für die Stabilität: Florian Hübner.

Zuletzt gab es das 0:0 gegen Rostock. Vor dem Spiel wäre ich mit einem Remis zufrieden gewesen. Nach dem Schlusspfiff nicht mehr.

Deshalb fühlt sich der Punkt nicht wirklich gut an. Wir sind gut in die Zweikämpfe gekommen, haben das Spiel gemacht, haben nur zwei Rostocker Chancen zugelassen. Aber leider haben wir unsere eigenen Möglichkeiten nicht genutzt.

Smetana ist ein 1,98 Meter großer Stürmer. Wir wussten, dass die langen Bälle auf ihn gespielt würden. Koray Günter und ich haben uns in seiner Bewachung bei den Standards abgewechselt.

Daran war die gesamte Viererkette, also auch Marc Hornschuh, Marcel Halstenberg und unser Keeper Zlatan Alomerovic beteiligt.

Zwischenzeitlich hatten wir sehr viele Gegentore kassiert. Das haben wir verbessert, weil wir jetzt von den Stürmern übers Mittelfeld bis zur Abwehrreihe die Räume eng machen und attackieren. Wenn wir so gut verteidigen wie in den letzten zwei Wochen wird es für jeden Gegner schwer uns zu schlagen.

Nach unserem Aufstieg haben anfangs in der 3. Liga überhaupt nicht an den Abstieg gedacht, weil es ordentlich lief. Aber dann kamen richtig schlechte Spiele. Es stellten sich plötzlich Selbstzweifel ein. Aber unser Trainer David Wagner hat uns immer wieder aufgebaut. Das zeigt jetzt Wirkung.

Wir haben ein gutes Verhältnis untereinander. Natürlich will jeder spielen. Aber zuerst kommt der Erfolg mit der Mannschaft. Nur wenn unser Team Erfolg hat, stehen auch die Spieler mehr im Blickpunkt.

Es bleibt dabei, dass der Erfolg mit dem Team entscheidend ist. Nur so werden auch die Scouts auf dich aufmerksam.

Ich haben 16 Jahre lang für den SV Wehen gespielt. Und ich bin noch sehr häufig zu Besuch, weil meine Eltern dort leben. Einige Spieler aus meiner Zeit sind dort immer noch aktiv. Es wird schon ein besonderes Spiel.

Die Mannschaft ist im unteren Teil der Tabelle angekommen. Das überrascht mich, weil der SV Wehen durchaus Qualität hat.

Wir müssen das Spiel als Abstiegsduell annehmen. Und wir wollen dort als Außenseiter was holen.

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