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"Ich weiß, was ich tun muss"

DORTMUND Die Empfehlung, mit der Giovanni Federico am 1. Juli in Dortmund auftauchte, war schon ein Pfund. Bester Torschütze, bester Vorlagengeber der 2. Bundesliga war der 26-Jährige in der abgelaufenen Saison. Doch die Vorbereitung lief nicht optimal für den Ex-Karlsruher. Es dauerte eine Weile, bis er sich akklimatisiert hatte, kleinere Verletzungen störten zudem.

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"Ich weiß, was ich tun muss"

Gute Ansätze, aber noch mit Luft nach oben: Giovanni Federico gab gegen Cottbus sein Startelf-Debüt.

Gegen Cottbus stand Federico erstmals in der Startelf. Im Gespräch schildert er seine Eindrücke und seine Aussichten auf einen Stammplatz hinter den Spitzen.

Waren Sie zufrieden mit ihrer Premiere in der Startelf? Federico: Es war eine Leistung, auf der ich aufbauen kann. Es gab sicher noch Situationen, in den ich kein Glück hatte, wo der Ball versprang oder beim Torabschluss noch ein Bein dazwischen kam. Aber ich hatte gerade vor der Pause auch viele gute Aktionen.

Thomas Doll fordert von seinem Spielmacher „stetige Präsenz und Defensivarbeit“. Erfüllen Sie diesen Anspruch? Federico: Ich weiß zumindest, was ich dafür tun muss, um das zu erfüllen. Das vermittelt uns der Trainer ja. Ich weiß aber, auch, dass es zwei Kandidaten für die Position gibt und dass Mladen Petric und ich beide noch Luft nach oben haben.

Befürchten Sie, bei der Umstellung auf zwei Sechser aus dem Team zu rutschen? Federico: Angst habe ich davor nicht. Der Trainer wird die richtige Lösung für die Mannschaft schon finden.

Sehen Sie für sich die Option, in den Sturm auszuweichen? Federico:  Schwierig zu sagen. Wir haben vorne ja schon eine große Auswahl. Ich kann auch links oder rechts spielen, aber so wie gegen Cottbus, hinter den Stürmern, gefällt es mir natürlich am besten.

Dort gab es aber auch immer wieder Phasen, in denen Sie abgetaucht sind. Federico:  Es gibt sicher noch einiges zu verbessern, da bin ich jetzt selbst gefragt.

Wurden Sie fündig bei der Suche nach Verbesserung? Federico: Ich muss meinen Rhythmus finden. Noch ist das kein Problem, aber ich muss mich mit der Zeit in der Mannschaft zurecht finden.

Der Konkurrenzkampf im Mittelfeld ist groß. Ist es ein spezieller Druck, zu wissen, dass einem viel Konkurrenz im Nacken sitzt? Federico: Das sollte man auf dem Platz ausblenden. Ich denke, dass Konkurrenz jeden einzelnen weiter bringt und er dadurch konzentrierter arbeitet, wenn er weiß, dass er bei schwacher Leistung schnell draußen sitzt.

Thomas Doll hat vor dem Cottbus-Spiel auch eine viel bessere Grundstimmung im Team ausgemacht. Können Sie das bestätigen? Federico: Ja, da kamen mehrere Punkte zusammen. Die Geschichte vom Roman (Weidenfeller, d. Red.) und seiner Sperre hat uns zusammen geschweißt. Außerdem kamen viele mit Erfolgserlebnissen von der Nationalmannschaft wieder.

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