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Ist Dortmunds Flügelflitzer zurück in der Spur?

Pulisic mit gutem Auftritt gegen Frankfurt

Christian Pulisic zeigt gegen Eintracht Frankfurt mal wieder, wie wertvoll er für das Spiel des BVB sein kann. Nach schwierigen Wochen wähnt sich der 19-jährige US-Boy zurück auf dem richtigen Weg.

Dortmund

, 13.03.2018
Ist Dortmunds Flügelflitzer zurück in der Spur?

Vollgas: Christian Pulisic (l.) zündet gegen Timothy Chandler den Turbo © imago

Christian Pulisic war müde, aber er grinste, als er am Sonntagabend nach getaner Arbeit das Stadion verließ. Viermal nacheinander hatte der junge US-Amerikaner zuletzt auf der Ersatzbank des BVB Platz nehmen müssen, dreimal in der Liga, einmal in der Europa League. Es war ein ungewohntes Gefühl für den 19-Jährigen, der bei Borussia Dortmund in dieser Saison endgültig den Sprung zum Stammspieler geschafft hat und fast immer von Beginn an spielte, wenn er fit war.

Nur drei Spiele nicht in der Startelf

Am 4. Spieltag gegen Köln, am 8. Spieltag gegen Leipzig und in der Champions-League-Gruppenphase in Madrid: Nur dreimal tauchte Pulisic bis zum 23. Spieltag nicht in der BVB-Startelf auf - und dann pötzlich viermal in Folge die Bank. In Gladbach, gegen Augsburg, in Leipzig und gegen in der Europa League Salzburg schaffte Pulisic es nicht in die erste Elf von Trainer Peter Stöger.

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Darüber ist kein Fußballer glücklich. Pulisic auch nicht. Aber der Offensivspieler nimmt es professionell und sagt: „Der Coach hat entschieden, mir ein paar Spiele Pause zu geben.“ Die Entscheidung sei „okay“ für ihn gewesen. „Ich hatte ein wenig Zeit, um im Training hart zu arbeiten. Es wird wieder besser. Jetzt bin ich zurück, wenn das Team mich braucht.“

Zwei Vorlagen

Es wird wieder besser. Am Sonntag beim hart erkämpften 3:2-Sieg gegen Eintracht Frankfurt war es sogar richtig gut. Pulisic bereitete die ersten beiden BVB-Treffer, das Eigentor durch Marco Russ zum 1:0 und das 2:1 durch Michy Batshuayi, mustergültig vor, zudem servierte er André Schürrle nach zehn Minuten eine hundertprozentige Torchance auf dem Silbertablett, als er butterweich und maßgeschneidert flankte, Schürrle aus Nahdistanz aber am Tor vorbei köpfte. Er sei einfach glücklich, dass er dem Team habe helfen können, gab der Mann aus Hershey in Pennsylvania zu Protokoll. „Ich fühle mich gerade sehr gut, sehr selbstbewusst.“

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BVB-Training in Brackel am 12. März

12.03.2018
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BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
BVB-Training in Brackel am 12. März.© Guido Kirchner
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Schlagworte Borussia Dortmund, BVB

Gekrönt wurde das gute Gefühl vom guten Ende einer turbulenten Schlussphase. Erst der Frankfurter Ausgleich in der Nachspielzeit, dann der Dortmunder Siegtreffer in der Schlussminute. „Ich kann mich nicht daran erinnern, ich war zu müde“, scherzte Pulisic, „aber ich glaube, Frankfurt hat getroffen und es wurde leise im Stadion. Aber wir hatten noch genug Energie im Tank, um das Spiel in letzter Sekunde doch noch zu gewinnen.“

Team und Fans brauchen den Sieg

Die Mannschaft sei dagewesen, um zu kämpfen, meinte der 1,73 Meter große Offensivspieler. „Es war nicht alles perfekt, wir haben viele Dinge gesehen, an denen wir weiter arbeiten müssen, aber wir haben immer gekämpft und nach den Ausgleichstreffern nachgelegt. Es war eine gute Leistung.“ Das Team habe diesen wichtigen Sieg gebraucht, die Fans auch.

Pulisic hatte maßgeblich zum Erfolg beigetragen. Schon beim enttäuschenden 1:2 im Europa-League-Hinspiel gegen den FC Salzburg am vergangenen Donnerstag war der Flügelflitzer ein belebendes Element für das lahmende BVB-Spiel und einer der wenigen Lichtblicke gewesen, hatte das 1:2 durch Schürrle aufgelegt. Peter Stöger sagte danach, Pulisic sei „endlich mal wieder griffig“ gewesen und habe dem BVB-Spiel „gutgetan“.

Viel Zug zum Tor

So, wie Pulisic es über weite Phasen der Hinrunde getan hatte, selbst als Borussia Dortmund in die Herbstkrise schlitterte: mutig im Eins-gegen-Eins-Duell, frech im Dribbling, mit viel Zug zum Tor. Komischerweise wurden Pulisics Leistungen kontinuierlich schwächer, als die Ergebnisse des BVB wieder besser wurden. Zuletzt klappte immer weniger, dann verordnete Stöger ihm eine Pause - und setzte auf andere. Am Sonntag aber bekam Pulisic wieder das Vertrauen von Beginn an - und zeigte, dass ihm die Pause auf keinen Fall geschadet hat.

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