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Kapitän wird Matrose

DORTMUND Wenn Thomas Doll (41) davon spricht, dass er mit einem Profi „ein gutes Gespräch geführt“ habe, bedeutet das für den Gesprächspartner in der Regel, dass er in den zweifelhaften Genuss kommt, sich das nächste Spiel von der Bank aus ansehen zu dürfen. Am Sonntag Mittag führte Dortmunds Trainer nach eigener Aussage „ein gutes Gespräch“ mit Christian Wörns (35). Der Ex-Nationalspieler schaute daraufhin beim 0:0 gegen die Bayern tatenlos zu.

28.10.2007
Kapitän wird Matrose

Christian Wörns (r.) musste gegen die Bayern auf die Bank.

Ausgerechnet er, der Kapitän. Noch im Sommer als Methusalem-Phänomen mit den „zweitbesten Kraftausdauerwerten im Team“ (so Wörns) gelobt und von Doll als „Vorbild“ geadelt, „weil er unglaublich professionell mit seinem Körper umgeht und ständig Extraschichten im Kraftraum schiebt“. Zum ersten Mal seit fünf Jahren war Wörns bei voller Fitness zweite Wahl. Ein Fingerzeig? Doll verneint offiziell: „Meine Entscheidung bedeutet nicht, dass irgendjemand auf lange Sicht abgeschrieben sein wird. Jeder muss bereit sein, wenn ein Notfall eintritt.“

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