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Klopp bangt um Owomoyela

Adduktorenzerrung

DORTMUND BVB-Trainer Jürgen Klopp droht vor dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim eine gravierende Personalumstellung. Er bangt um den Einsatz von Rechtsverteidiger Patrick Owomoyela.

von Von Dirk Krampe

, 13.04.2010
Klopp bangt um Owomoyela

Patrick Owomoyela leidet an einer Aduktorenzerrung.

Owomoyela kehrte mit einer Adduktorenzerrung aus Mainz zurück – er ist wie Mittelfeld-Kollege Jakub Blaszczykowski (Kapselreizung im Knie) offiziell ein Wackelkandidat. „Wir können nur hoffen“, sagte Klopp am Dienstag, und er strahlte dabei nicht gerade Optimismus aus. Owomoyelas Genesung wird ein Wettlauf gegen die Zeit. Ersatz für den Dauerbrenner (30 Einsätze, nur einmal ausgewechselt) muss Klopp im Kader mit der Lupe suchen. Marcel Schmelzer, der nahtlos auf die rechte Seite wechseln könnte, fällt wegen seiner Gelbsperre als Alternative aus. „Und Rechtsverteidiger“, meinte Klopp, „wachsen leider nicht auf den Bäumen.“ Also zog er am Dienstag Julian Koch (19) aus der BVB-Zweiten für den Rest der Woche in den Profi-Kader hoch.

Koch gilt als außerordentlich veranlagt: In der Drittliga-Mannschaft des BVB ist er Stammkraft, im Juli rückte er in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, als er im Freundschaftsspiel gegen Real Madrid (0:5) dem Brasilianer Kaka den Schneid abkaufte. Zwei Kurzeinsätze stehen für den Blondschopf in der Bundesliga bisher zu Buche. Stand Dienstag könnten es am Sonntag deutlich mehr Minuten werden.