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Lausitzer Hilfsdienste

DORTMUND Nein, rosig ist noch längst nicht wieder alles beim BVB. Der 3:0-Sieg gegen Energie Cottbus löste ein kollektives Aufatmen aus – mehr nicht. „Das war ein kleiner Neuanfang“, ließ Trainer Thomas Doll wissen. „Zurück lehnen wird sich bei uns niemand.“

von Von Thomas Rellmann

, 26.08.2007
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Kringe, Blaszczykowski, Valdez: Sie alle trafen gegen Leverkusen.

Trotz klarer Überlegenheit gegen harmlose Gäste, trotz einer Vielzahl von Chancen, trotz einer immensen Steigerung im Vergleich zu den ersten beiden Partien. Weil die zwei Auftaktpleiten gegen die Revier-Rivalen aus Duisburg und Gelsenkirchen das schwarzgelbe Umfeld in einen kleinen Schockzustand versetzt hatten, war der klare Erfolg nicht mehr als die Verhinderung des Super-GAU zum Auftakt. Und doch gebietet der Auftritt Anlass zur Hoffnung. Sportdirektor Michael Zorc meinte: „Die Anspannung war enorm, der Druck groß – aber der Unterschied zu den ersten Spielen war eklatant.“

Doll hatte, teils gezwungener Maßen, gleich auf fünf Positionen umgestellt – ein gelungener Schachzug. Die Abwehr ließ nur eine Chance zu (Rost/1.), vorne erspielte sich der BVB besonders vor der Pause Gelegenheiten im Minutentakt. Am Ende standen 25 Torschüsse zu Buche. Alles positiv, aber unter dem Aspekt zu betrachten, dass der Gegner am Samstag zu keiner Phase Bundesliga-Fomat hatte.

Was Doll besonders freute: Mit Doppeltoschütze Diego Klimowicz (70./84.) und Doppelvorbereiter Delron Buckley führten ausgerechnet zwei der aus der Startelf Verbannten die Entscheidung nach ihrer Einwechslung herbei. Aber auch der Rest des Teams spielte mit, zum Beispiel Marc Ziegler im Tor oder die Offensiv-Neuen Giovanni Federico und Jakub Blaszczykowski. Doll betonte: „Ich muss mich bei der Mannschaft bedanken für das Vertrauen, das sie mir entgegen gebracht hat.“

Starke Anfangsphase

Speziell in der Anfangsphase wirbelten die Borussen ansehnlich. Mladen Petric (8.) hatte Pech mit einem Innenpfostentreffer. Auch Jakub Blaszczykowski (12.), Philipp Degen (23.) – nach einer Behandlungspause sogar mit Sprechchören gefeiert –, Nelson Valdez (31.) und Dede (37.) mit einem 40-Meter-Heber sorgten früh für bange Momente bei den Cottbusern.

Florian Kringe (44.) erlöste schließlich mit einem 25-Meter-Hammer aus der Drehung den Anhang und leitete damit nicht nur den Abschied von der Roten Laterne ein. Denn so hoch wie gegen die Ostdeutschen hatte der BVB zu Hause letztmals am 26. Februar 2005 gegen Mainz 05 gewonnen. „So macht Fußball Spaß“, resümierte Florian Kringe. Das war in den vergangenen Woche noch ganz anders.

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