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Marcel Höttecke packt beim BVB seine Koffer

Neuanfang

DORTMUND Am 16. April 2008 hatte Marcel Höttecke (22) das wohl einschneidendste Erlebnis für einen ambitionierten Fußballer. Es war der Tag, an dem der Torhüter für Borussia Dortmund in der Bundesliga debütierte. Zwei Jahre später ist sein Abschied vom BVB beschlossene Sache. Mit Dirk Krampe sprach Höttecke über die Gründe und über seine Zukunft.

von Interview: Dirk Krampe

, 12.04.2010
Marcel Höttecke packt beim BVB seine Koffer

Steht bald bei einem anderen Profi-Klub im Tor: Borussia Dortmunds Marcel Höttecke.

In dieser Woche werde ich alles klären. Wegen der vielen Nachholspiele hatte ich dafür bislang keine Zeit. Wohin es geht, kann ich noch nicht verraten.

Ich kann nur so viel sagen: Kontakt zu Cottbus gibt es nicht mehr...

Ich will mich weiterentwickeln. Beim BVB aber habe ich Roman Weidenfeller vor mir, der eine starke Nummer 1 ist. Mit Marc Ziegler hat Dortmund den perfekten zweiten Mann. Also ist mir hier der Weg verbaut. Wenn ich den nächsten Schritt machen will, muss ich wechseln.

Nein, ich habe dem BVB doch viel zu verdanken. Die zwei Jahre haben mich enorm weitergebracht. Es war ein tolles Gefühl, in der Bundesliga zu spielen. Da will ich wieder hin. Der Weg über die 2. Liga ist genau richtig für mich.

Ich fühle mich wohl in Dortmund, von daher war die Entscheidung nicht einfach. Ich komme aus der Region, habe hier optimale Trainingsbedingungen. Es gab vier, fünf Anfragen aus der 2. Liga. Ich habe mich für den Klub entschieden, der sich am meisten um mich bemüht hat. Die haben mich mehrfach besucht, ich wurde eingeladen, vor Ort alles kennen zu lernen. Das war ein schönes Gefühl.

Glaube ich nicht, allerdings kann ich die Entscheidung nachvollziehen. Die zweite Mannschaft im BVB ist ein reiner Ausbildungsbetrieb. Da ist klar, dass der Klub jetzt Johannes Focher testet. Ich hatte mit Trainer Theo Schneider im Januar ein langes Gespräch. Danach war beiden Seiten klar, dass ich meinen auslaufenden Vertrag im Sommer nicht verlängern werde.

Borussia Dortmund ist ein toller Verein. Und wer weiß, vielleicht kehre ich ja in vier, fünf Jahren zurück.