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Maximilian Philipp hilft dem BVB-Angriffsspiel

Neue Komponente im Sturm mit der „spielerischen Neun“

Dortmund Borussia Dortmunds Mittelstürmer der vergangenen Jahre hatten unterschiedliche Qualitäten. Robert Lewandowski hat sich zum Alleskönner hochgearbeitet, Pierre-Emerick Aubameyang seine Geschwindigkeit immer besser eingesetzt. Mit Maximilian Philipp kommt ein neuer Faktor hinzu.

Neue Komponente im Sturm mit der „spielerischen Neun“

Immer anspielbereit, dazu auch noch abschlussstark: Maximilian Philipp gönnte im Spiel gegen Bayer Leverkusen dem Ex-Dortmunder Sven Bender keine ruhige Minute. Foto: imago

Beim 4:0 gegen Leverkusen feierte Maximilian Philipp seine Premiere in vorderster Front beim BVB. Das Experiment gelang – auch zur Überraschung des Sommer-Neuzugangs vom SC Freiburg.

Spielerisch, nicht bullig

So ein „bulliger Typ wie Michy (Batshuayi)“ sei er nicht, meinte Philipp grinsend. Er komme ja dann doch eher über die spielerische Schiene, „auch wenn ich schon weiß, wie man sich da vorne durchsetzen kann.“ Philipp gelang dies in der Tat eindrucksvoll. Er erzielte einen Treffer, er setzte permanente Nadelstiche und forderte als bewegliche Neun Leverkusens Innenverteidiger Jonathan Tah oder Sven Bender über die gesamten 90 Minuten. 90 Prozent seiner Pässe kamen an den Mann, 80 Prozent der Bälle, die er in Leverkusens Hälfte spielte. Beides Top-Werte.

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Dass Trainer Peter Stöger die Variante mit Philipp als Ersatz für den verletzten Batshuayi wählte, kam dabei überraschend. Eher hatte man dort Marco Reus erwartet. Doch auch dieser Griff Stögers in die Aufstellungs-Kiste war erfolgreich. Philipp selbst war nicht weniger überrascht. „Ich hatte zwar in der U21 schon mal Stürmer gespielt, das war aber weniger erfolgreich.“

Eine neue Komponente

Doch am Samstag gab es nichts zu meckern. Philipps Zug zum Tor war schon in der Hinrunde erkennbar, als er noch zumeist über die linke Seite kam. Im Zentrum sorgte auch sein direktes Spiel mit Reus und Mario Götze als Doppel-Zehner dahinter immer wieder für Gefahr. Kein Wunder, dass Götze betonte: „Für unser Spiel ist es wichtig, in Milli auch eine spielerische Neun zu haben.“ War Dortmunds Spiel mit dem körperlich im Zentrum sehr präsenten Batshuayi in gewisser Weise statischer, bringt Philipp eine unberechenbare Komponente hinein.

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Die Suche nach einem neuen Stoßstürmer für die kommende Saison wird durch Philipps tadellosen Auftritt nicht beeinflusst. Das Anforderungsprofil steht weiter. Dass eine funktionierende Alternative schon im aktuellen Kader zu finden ist, könnte aber zumindest ein wenig den Druck vom Kessel nehmen. „Er hat einen guten Körper und verfügt über Abschlussqualität“, lobt Sportdirektor Michael Zorc. Philipps Trainer in der U21, Stefan Kuntz, drückte sich da deutlich plastischer aus: „Der hat einen Schuss wie ein Pferd.“

„Bestes Level erreichen“

Philipp selbst nahm die Versetzung ins Sturmzentrum mit der gebotenen Gelassenheit und Dankbarkeit hin. Nach seiner langwierigen Knieverletzung sei oberste Priorität gewesen, „wieder auf mein bestes Level zu kommen, und dann möglichst konstant.“ Angesichts der Konkurrenz auf seiner angestammten Position ist Philipp froh über jeden Einsatz und auch über die Rückendeckung, die er vom Trainer spürt. Für Peter Stöger gibt es keinen Grund, nicht auch in Bremen auf diese Variante zu setzen. „Vielleicht“, witzelte auch Philipp, „kriege ich ja noch einmal eine Chance.“

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