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Nicht weinen, Herr Petric!

DORTMUND BVB-Stürmer Mladen Petric hat einen schlechten (Auslosungs-)Tag hinter sich. Nur will er das nicht einsehen. Bei der EURO 2008 trifft Borussia Dortmunds Stürmer mit der kroatischen Nationalelf nämlich auf Deutschland. Tut uns echt leid für ihn.

von Von Sascha Fligge

, 02.12.2007
Nicht weinen, Herr Petric!

Trifft und trifft und trifft: Mladen Petric.

Mladen Petric, heute schon geweint? Petric: Warum?

Weil das EM-Vorrundenlos Deutschland für Sie und das kroatische Team eine unlösbare Aufgabe darstellen wird. Petric: Mal ganz ruhig. So haben die Engländer in der Quali auch gedacht. Wie das ausging, wissen Sie ja.

Platz 2 in der Vorrunde gönnen wir Ihnen doch. Wir sind keine Unmenschen. Petric: Sie können mir das jetzt glauben oder nicht – ich bin sehr zufrieden mit unserer Gruppe. Schauen Sie sich mal die Gruppe C an – mit Italien, Frankreich und den Niederlanden. Da zugelost zu werden, wäre ein Hammer für uns gewesen.

Wer ist denn aus Ihrer Sicht Favorit der Gruppe B? Petric: Deutschland.

Sehen Sie... Petric: ...moment mal. Wer die Polen unterschätzt, ist selbst schuld. Die haben in der Quali Portugal hinter sich gelassen.

Ach, die Polen haben wir in der WM-Vorrunde ja schon ganz locker in der Nachspielzeit mit 1:0 geschlagen. Worauf kommt‘s denn an, wenn Kroatien am 12. Juni in Klagenfurt auf uns trifft? Petric: Auf die Tagesform. Deutschland ist im Mittelfeld und im Sturm erstklassig besetzt. Ich erkenne keine gravierenden Schwächen.

Nee, wir auch nicht. Eins muss ich Ihnen übrigens nochmal sagen: Ihr Auftritt mit dem BVB in Stuttgart war schon enttäuschend. Petric: Warum das denn jetzt wieder? Weil ich nur ein Tor geschossen habe?

Bislang waren‘s immer zwei. Petric: Sie haben doch ständig geschrieben, ich könnte nur im Doppelpack treffen. Jetzt habe ich Ihnen gezeigt, dass ich‘s auch anders kann.

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