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Nöthe stürmt für BVB II

DORTMUND Das Personalangebot ist so groß wie selten zuvor – jetzt drohen der Regionalliga-Mannschaft von Borussia Dortmund, die heute Abend (18.30 Uhr, Stadion Rote Erde) den VfB Lübeck empfängt, die ersten „Härtefälle“.

Nöthe stürmt für BVB II

Schnell und torgefährlich: Christopher Nöthe

„Im defensiven Mittelfeld und in der Offensive haben wir aktuell ein Überangebot. Da müssen heute etablierte Spieler zunächst auf die Bank, die damit vielleicht noch gar nicht rechnen“, sagt BVB-Trainer Theo Schneider, der dennoch von seiner Mannschaft nach dem missratenen Gastspiel in Oberhausen jede Menge Teamgeist fordert. „Dieses Nachholspiel besitzt große Bedeutung für uns. Mit einem Erfolg könnten wir unsere Ausgangslage deutlich stärken“, berichtet der Coach.

Gordon und Njambe spielen

Im Personalkarussell besitzen Daniel Gordon und Patrick Njambe offensichtlich die besten Karten für die zwei Positionen im defensiven Mittelfeld, Marcel Großkreutz und Christian Eggert müssten erst einmal zuschauen. Im Angriff ist Christopher Nöthe auf jeden Fall gesetzt. Aller Voraussicht nach wird er heute von Sahr Senesie unterstützt. Hinter der Doppelspitze übernimmt wieder Lars Ricken den Part als Ideenproduzent, sein Partner könnte entweder Sebastian Hille oder Yasin Öztekin sein. Die Entscheidung, wer von beiden beginnt, fällt erst kurz vor dem Anpfiff“, sagt Schneider.

Unberechenbarer VfB Lübeck

Gegen den in dieser Saison noch sehr unberechenbaren VfB Lübeck, der zuletzt Emden mit 2:1 bezwang, aber zuvor auch daheim 0:2 gegen Ahlen unterlag, steht der BVB vor einer schwierigen Aufgabe. Besondere Beachtung verdienen beim VfB Abwehrspieler Dietmar Hirsch, der aus Standardsituationen heraus bereits drei Treffer erzielte, und Mittelfelder Jan Hoffmann (3 Tore). Der in der letzten Saison sehr effektive Stürmer Dustin Heun ist dagegen noch nicht in Schwung gekommen, er weist gerade einmal einen Treffer auf. Noch problematischer verhält es sich mit Joseph Laumann, der noch ohne Saisontor ist und aus disziplinarischen Gründen vereinsintern vorerst aus dem Regionalliga-Kader verbannt wurde.

„Jeder weiß aber, dass der VfB unbedingt in die 3. Liga will, entsprechend motiviert wird das Team bei uns auflaufen. Wir müssen darauf sofort mit einer engagierten Leistung reagieren. Tempo, Zweikampfhärte, Laufbereitschaft und Konzentration in allen Aktionen sind gefragt“, sagt Theo Schneider, der Mehmet Akgün in der Abwehrreihe eine neue Chance einräumt.  BVB: Höttecke - Hillenbrand, Hünemeier, Amedick, Akgün - Hille/Öztekin, Gordon, Njambe - Ricken - Nöthe, Senesie

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