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Nur Kein Übermut: BVB II reist nach Dresden

Nottbeck fällt aus

DORTMUND Zuversichtlich, aber keineswegs übermütig trat Drittligist Borussia Dortmund II am Dienstag die Reise nach Sachsen an. Mittwoch (18.30 Uhr) ist dort Dynamo Dresden der BVB-Gastgeber.

von Von Harald Gehring

, 06.04.2010
Nur Kein Übermut: BVB II reist nach Dresden

Uwe Hünemeier (r.) traf in Kiel zum 3:3.

Es ist erneut eines dieser Schlüsselspiele im Kampf um den Klassenerhalt, die Schwarzgelb voraussichtlich bis zum Saisonschluss begleiten. Eine Niederlage wäre fatal, „ein Punkt aber sehr schön, und ein Sieg wäre einfach super“, sagt BVB-Trainer Theo Schneider, der wie erwartet Lukas Nottbeck nicht einsetzen kann. Nottbeck hatte allerdings Glück im Unglück – die Bänder im Sprunggelenk sind nicht gerissen, vielleicht kann er bereits am Samstag in München wieder eingesetzt werden. In Dresden treffen die Borussen auf ein Team, das nach einer beachtlichen Erfolgsserie von fünf Spielen ohne Niederlage (davon vier Siege) erst am letzten Spieltag in Offenbach gestoppt wurde. Dennoch wahrte der Tabellen-Elfte Dynamo seinen beruhigenden Fünf-Punkte-Abstand gegenüber den Abstiegsrängen.

Die Sachsen, die in den letzten Wochen als typische 1:0-Mannschaft auftraten, vertrauen in erster Linie ihrer starken Defensive, die mit 33 Gegentreffern zu den besten der 3. Liga gehört. In der Offensive tun sich die Dresdner allerdings ähnlich schwer wie der BVB. Alles ruht auf den Schultern von Halil Savran, der bislang zehn Saisontore erzielte. Ihm am nächsten kommt Timo Röttger (4), der in Offenbach allerdings nur eingewechselt wurde. Von großer Bedeutung wird sein, Savran über die volle Spielzeit zu kontrollieren. Hier sind Uwe Hünemeier und Lasse Sobiech gefordert. „Wir besitzen eine sehr gute Abwehrreihe, die fortwährend vor solchen Aufgaben steht. Ich bin davon überzeugt, dass Lasse und Uwe auch diesmal voll konzentriert bei der Sache sind“, betont Dortmunds Coach. Mit frischem Selbstbewusstsein dürfte Borussias Sebastian Hille in Dresden auflaufen. Zwei Tore gegen Sandhausen machten den Aufwärtstrend des Offensivspielers deutlich. Die Mannschaft kann davon nur profitieren.