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Petric kann es nur im Doppelpack

DORTMUND Diese Quote kann sich sehen lassen: Mladen Petric lief bislang acht Mal in der Bundesliga auf – und hat jetzt bereits sechs Tore auf seinem Konto.

Petric kann es nur im Doppelpack

Traf erneut: Mladen Petric

Bemerkenswert: Der Kroate erzielte seine Treffer allesamt im Doppelpack. Erst gegen Werder, dann in Berlin, jetzt in Leverkusen. „Er hat mal wieder seine glänzende Schusstechnik unter Beweis gestellt“, adelte ihn Sportdirektor Michael Zorc.

Vielleicht kam es dem 26-Jährigen in der BayArena entgegen, dass Trainer Doll auswärts wieder auf sein Alternativsystem gesetzt hatte, nämlich Tinga und Marc Kruska als „Doppel-Sechs“ sowie Giovanni Federico und Florian Kringe als offensivere Außen ins Rennen schickte. Besonders Kringe fütterte die Stürmer in Borussias Drangphase zwischen der 20. und 45. Minute unentwegt, auch beim 1:0, das Petric, der schon Borussias erste Chance (16.) hatte, volley aus 14 Metern erzielte.

Beim zweiten Treffer profitierte der Stürmer vom üblen Fehlpass von Lukas Sinkiewicz und davon, dass der Abpraller nach dem ersten Versuch an seinem Fuß landete.

Ein Teamarbeiter

Thomas Doll sah aber noch einen anderen Faktor: „Mladen hat auch fürs Team gut gearbeitet, im Mittelfeld immer wieder ausgeholfen.“ Genau an diesem Punkt lässt sich der Bogen zu Sturmpartner Diego Klimowicz schlagen. Der Argentinier rackerte unermüdlich, hatte zwei Chancen (21./35.) und ist defensiv als Kopfballspezialist bei Standards fast unverzichtbar. Wer weiß, ob Kießling das 2:2 gelungen wäre, wenn der Argentinier nicht kurz zuvor vom Feld gegangen wäre.

Konjunktiv. Genau wie die Frage, ob es für den BVB nicht bedrohlich geworden wäre, wenn Petric das 1:1 nicht direkt mit der erneuten Führung gekontert hätte. Immerhin hatten die Leverkusener zur Pause auf zwei Spitzen umgestellt und viel Druck entwickelt, der im Gekas-Tor gipfelte und von Petric jäh gestoppt wurde. Ein guter Stürmer ist eben da, wenn man ihn braucht.

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