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Pirson schaut nur zu

DORTMUND Von Derby-Fieber ist noch wenig zu spüren. Sonntag (14 Uhr, Signal Iduna Park) gastiert Zweitliga-Absteiger RW Essen bei den Regionalliga-Talenten des BVB II. Es ist der erste echte Saisonhöhepunkt für die Dortmunder U 23.

von Von Dirk Krampe

, 16.08.2007

Trainer Theo Schneider hat einige Rückschläge einstecken müssen in den vergangenen Wochen. Der Saisonstart mäßig, und nach problemloser Vorbereitung hat den Drittligisten auch das Verletzungspech eingeholt.

Mit Jörn Neumeister und Patrick Njambe fehlen zwei Innenverteidiger, "einen Daniel Gordon hat man ja fast schon gar nicht mehr auf der Rechnung", sagt Schneider. Ende der Woche darf Gordon immerhin ins leichte Training einsteigen.

Mittwoch hat sich auch der geplante Einsatz von Stürmer Alex Frei zerschlagen, der nach erfolgreichem 77-Minuten-Comeback am Dienstag in Greven im Training einen Muskelfaserriss erlitt. Schneider hätte sich dem "Luxusproblem" gern gestellt: "Alex hätte unserer Offensive natürlich sehr gut getan. Und wir hätten von der Bank aus nachlegen können." Immerhin bekam Dortmunds Trainer gestern Entwarnung von Mehmet Akgün, dessen fiebrige Erkältung so langsam abklingt. Bis zum Sonntag "kriegen wir ihn hin", ist Schneider zuversichtlich, dass der flinke Türke dabei sein kann.

Für einen Ex-Borussen im Team von RWE wird die Rückkehr nach Dortmund zu einer Reise in eine bessere Vergangenheit. Sören Pirson hatte in der Rückrunde der letzten Saison maßgeblichen Anteil an der unglaublichen Aufholjagd, die im Klassenerhalt mündete. Früh hatte sich der Schlussmann aber zu einem Wechsel entschieden und gehofft, bei RWE sportlich weiterzukommen.

Masuch ist die "1"

Nach verkorkstem Saisonauftakt im Tor beim 1:4 gegen Oberhausen sah Pirson seinen Konkurrenten Daniel Masuch zum Essener Pokalhelden werden. Masuch parierte gegen den Erstligisten Cottbus Strafstöße der Energie-Spieler Kukielka und Szelesi und wurde am Tag danach von Trainer Heiko Bonan zur vorläufigen Nummer eins erklärt. Pirson bleibt damit erstmal nur die Zuschauerrolle.

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