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"Professor war geschockt"

DORTMUND Schmerzhafter Rückschlag für Borussia Dortmund: Roman Weidenfeller (27/Foto), notenstärkster Torhüter der Spielzeiten 2004/05 und 2005/06, fällt nach einer Schulteroperation lange aus. Wie lange genau, sagte er uns im Interview, wisse er selbst nicht.

von Von Sascha Fligge

, 23.12.2007
"Professor war geschockt"

Verletzt: Roman Weidenfeller.

Herr Weidenfeller, während der PR-Reise nach Indonesien sah es so aus, als hätten Sie die Schulterprobleme im Griff. Ein Trugschluss? Roman Weidenfeller: Ja. Ich wollte genauso wenig auf die Tränendrüse drücken wie während der Hinrunde. Im Spiel bei Hertha BSC Berlin (2:3-Niederlage, d. Red.) habe ich einen Schlag auf die Schulter bekommen. Seitdem war es an manchen Tagen schwierig, den Arm bis auf Schulterhöhe zu heben. In Jakarta hatte ich sogar riesige Schmerzen, als ich ein paar Kullerbälle von kleinen Kindern halten musste. Es ging nicht mehr. Nicht auf dem Niveau, das ich von mir selbst erwarte.

Nach dem Rückflug… Weidenfeller: …bin ich direkt mit unserem Teamarzt Dr. Markus Braun nach Heidelberg zu Professor Habermeyer gefahren. Er war sehr betroffen. Ich hatte Glück.

Warum? Weidenfeller: Habermeyer ist einer von nur zwei Spezialisten auf diesem Gebiet. Er wäre am nächsten Tag aber in die USA geflogen. Ich musste also sofort unters Messer. Meinen Strandurlaub ab dem 25. Dezember habe ich abgesagt.

Was genau ist während der Operation gemacht worden. Weidenfeller: Die Verankerung der Bizepssehne in der Schulterpfanne war abgerissen. Sie wurde angenäht.

Sie haben in der Hinrunde überproportional gefaustet. Weil es schmerzfreier war? Weidenfeller: Ja, genau.

In der BVB-Pressenitteilung heißt es, Sie würden drei Monate ausfallen. Drei Monate bis zum Training oder bis zum nächsten Spiel? Weidenfeller: Ich habe keine Ahnung.

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