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Revierderby-Randalierer müssen mit Stadionverboten rechnen

Ausschreitungen in Dortmund

Nach den Krawallen beim Revierderby Dortmund gegen Schalke am 20. Oktober müssen die über 200 von der Polizei festgenommenen Randalierer mit Stadionverboten, Meldepflichten auf ihrer Polizeiwache und "Bereichsbetretungsverboten" für Dortmund und Gelsenkirchen rechnen.

DORTMUND

02.11.2012
Revierderby-Randalierer müssen mit Stadionverboten rechnen

Die beim Revierderby Dortmund gegen Schalke von der Polizei festgenommenen Randalierer müssen mit Stadionverboten, Meldepflichten und "Bereichsvertretungsverboten" rechnen.

Stadionverbote sprechen die Vereine aus, die Polizei übermittelt ihnen ihre Erkenntnisse. Nach Angriffen auf Hundertschaften hatte die Polizei vor dem Derby rund 170 Schalke- und über 30 gewalttätige Borussia-Fans festgenommen.

Eigene Videoaufnahmen und im Internet veröffentlichte Filme sowie Zeugenaussagen hätten das „gewalttätige Verhalten sogenannter Fans“ eindeutig bewiesen. Sprecherin Cornelia Weigand stellte am Freitag klar, dass bei den Tätern differenziert werde: Ein einfacher Mitläufer kann demnach mit einem Stadionverbot für nur ein Spiel geahndet werden. Wer jedoch Wurfgeschosse benutzt hat, muss mit härteren Sanktionen wie einem fünf Jahre dauernden Stadionverbot kombiniert mit weiteren Einschränkungen (Meldepflicht während eines Spiels bei der örtlichen Polizei) rechnen. Auch BVB-Geschäftsführer Watzke setzt im Umgang mit Randalierern auf die Stadionverbote. Sobald schwerwiegende Verstöße bewiesen seien, werde Borussia gegen eigene und Schalker Fans „rigoros durchgreifen“.

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