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Schneider kritisiert Egoismus

DORTMUND Die Regionalliga macht‘s möglich – besonders zwischen den Tabellenplätzen fünf und zwölf rast der Fahrstuhl mit den Teams auf und ab. Am Wochenende erwischte es den BVB, der nach dem 1:3 in Oberhausen gleich fünf Plätze abstürzte.

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Schneider kritisiert Egoismus

Fabian Buttgereit in Aktion

„Das ist auf den ersten Blick sicherlich sehr schmerzhaft. Wir sind aber noch im Soll und können unsere sehr gute Ausgangslage bereits am Mittwoch im Heimspiel gegen den VfB Lübeck im Erfolgsfall mächtig ausbauen“, sagt Borussia Dortmunds Trainer Theo Schneider.

Rückkehr zu alten Tugenden

Am Mittwoch (18.30 Uhr, Rote Erde) fordert Schneider allerdings die Rückkehr zu alten Tugenden, die er in Oberhausen so schmerzlich vermisst hatte. „Bei einigen Spielern drängte sich der Eindruck auf, dass sie mehr ihr eigenes Spiel in den Vordergrund gestellt haben, als dass sie an die Mannschaft gedacht haben“, kritisierte der Coach.

David Vrzogic, Mehmet Akgün, Daniel Gordon und Sebastian Tyrala durften sich angesprochen fühlen. Akgüns Fehler, der zum 2:1 für RWO führte, ärgerte Schneider auch gestern noch. „Mehmet hat zehn Spiele lang in der Defensive diszipliniert und kontrolliert ohne jedes Risiko gespielt. Das brachte ihn bis ins Bundesliga-Aufgebot. Jetzt muss er sich unbedingt auf seine Stärken besinnen. In Oberhausen hat sein Patzer unsere Niederlage eingeleitet“, sagt Schneider.

Kritische Worte an Vrzogic

Einige kritische Worte musste sich auch Vrzogic anhöhren. „David muss etwas selbstkritischer werden. Leistung und Anspruch passen noch nicht zusammen. Aber ich denke, dass auch er wie alle anderen am Mittwoch darauf brennt, die Niederlage in  Oberhausen gegen Lübeck wieder wett zu machen“, berichtet Schneider, der fordert: „Alle Spieler müssen wieder bereit sein, an ihre Grenzen zu gehen. In der Regionalliga ist der Konkurrenzkampf eben enorm groß. Jede Halbherzigkeit wird bestraft.“

 Der BVB-Trainer muss ab Donnerstag auf Marcel Schmelzer, Marco Rummenigge und Fabian Buttgereit verzichten, die zum Westfalenpokal in Duisburg antreten. Michael Oscislawski steht auf Abruf bereit. Ins Mannschaftstraining steigen Jörn Neumeister (nach Meniskus-Operation) und Denis Omerbegovic (nach Leisten-Operation) wieder ein.

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