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„Schwierig für alle“

DORTMUND Satte sechs Jahre ging Diego Klimowicz in Wolfsburg auf Torejagd. Absolvierte 149 Partien, traf dabei 57 Mal. Seit dieser Saison versucht sich der 33-Jährige beim BVB. Momentan allerdings nur in der Rolle des Einwechselspielers.

von Von Thomas Rellmann

, 14.12.2007
„Schwierig für alle“

Diego Klimowicz (l.) sitzt gegen seinen Ex-Klub anfangs auf der Bank.

Lange Zeit unangefochtene Stammkraft, hat dem Argentinier mittlerweile Nelson Valdez mit zwei Toren in den letzten beiden Begegnungen den Rang abgelaufen. Kurz vor der Abreise in die alte Heimat erwischten die Ruhr Nachrichten „Klimo“ auf dem Handy.

In Wolfsburg hat Felix Magath die ganze Mannschaft umgekrempelt. Gibt‘s da überhaupt noch Kontakt? Diego Klimowicz: Doch, klar. Zu den Argentiniern, zum Portugiesen Alex oder zum Masseur. Mit André Lenz habe ich letztens noch gesprochen. Und zwei, drei Mal war ich auch wieder in der Stadt.

Viele der alten Kollegen hat Magath ausgebootet ... Klimowicz: Ja, es ist eine schwierige Zeit in Wolfsburg, schwierig für alle. Der Kader ist sehr groß und es ist gar nicht so einfach, überhaupt ins Aufgebot zu kommen.

Ihre eigene Gegenwart heißt seit dem Stuttgart-Spiel allerdings auch nur Ersatzbank. Klimowicz: Ja, leider. Ich habe mir in Nürnberg diese Gelbsperre abgeholt. Dann hat die Mannschaft ohne mich in Stuttgart gewonnen und richtig gut gespielt. Da ist es ja eigentlich ganz normal, dass gegen Bielefeld die gleiche Mannschaft aufgestellt wird.

Wie geht‘s weiter für Sie? Klimowicz: Ich werde sicher bald eine neue Chance bekommen und tue im Training alles dafür.

Ist auch in Ihren Augen die Aussprache vor dem Auswärtssieg der Schlüssel für den BVB-Aufschwung? Klimowicz: Diese Besprechung war sehr wichtig für uns. Es ist immer gut, wenn sich eine Mannschaft alle Dinge klar sagt. Ich denke, das werden wir in Zukunft auch noch beweisen.

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