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Senesie unter Druck

DORTMUND Wirklich überzeugend ist das nicht: Nach vier Punktspielen weisen die Regionalliga-Borussen drei Punkte bei zwei erzielten Toren auf. Einzig die drei Gegentreffer belegen eine starke Abwehrarbeit.

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Senesie unter Druck

Dynamischer Stürmer: Sahr Senesie

„Diese Bilanz muss allerdings auch unter dem Gesichtspunkt betrachtet werden, dass wir mit Babelsberg, Erfurt und durchaus auch Essen schon starke Teams als Gegner hatten. Allerdings steht fest, dass wir in der Offensive zulegen müssen“, sagt BVB-Trainer Theo Schneider.

Angesprochen sind Borussias Spitzen Sahr Senesie, Denis Omerbegovic und Sebastian Hille. Senesie hat zwar ein Tor (in Berlin gegen Union) schon verbucht, steht aber als zentraler Stürmer dennoch unter Druck. „Sahr zeigt sich sowohl im Training als auch im Spiel verbessert. Aber ich erwarte Zählbares“, sagt der BVB-Coach, der sich vor dem Samstag-Spiel in Wuppertal etwas einfallen lassen muss, um seine Offensivreihe auf Erfolgskurs zu trimmen.

„Knipser“ gesucht

Gut möglich also, dass Omerbegovic, der in der Rückrunde der letzten Saison erfolgreichster BVB-Schütze war, oder Hille, der in der Oberliga als „Knipser“ glänzte, ihre Chance in der Sturmzentrale erhalten, wenn im Stadion am Zoo der Anpfiff ertönt. Aber nicht nur im Angriff deuten sich Veränderungen an. Auch die Innenverteidigung wird verändert, da wahrscheinlich Markus Brzenska und Martin Amedick am Samstag zum Bundesliga-Aufgebot für das Heimspiel gegen Cottbus gehören werden.

Erste Kandidaten für die Innenverteidigung sind Uwe Hünemeier und Patrick Njambe, der seinen Muskelfaserriss auskuriert hat. Besteht Njambe die Anforderungen des Mannschaftstrainings, läuft er in Wuppertal auf. „Wir müssen uns beim WSV keineswegs verstecken. Wir haben auch dort eine Riesenchance, erfolgreich zu sein. Aber es ist wichtig, dass wir punkten. Nach dem Spiel in Wuppertal erwarten wir die Bremer Reserve, dann folgt unser Spiel in Cottbus gegen die Energie-Talente. In diesen Vergleichen können und müssen wir unsere Ausgangslage verbessern, um den Anschluss an die oberen Mannschaften zu halten“, sagt Theo Schneider und setzt damit klare Vorgaben.

Das gilt für alle Borussen, nicht nur für die Stürmer. Auch David Vrzogic, der auf der linken Seite sehr oft eingesetzt wurde, aber sich viel zu oft Fehlpässe leistete und Zweikampf-Schwächen in der Defensive offenbarte, oder der eingewechselte Sebastian Tyrala, der unbedingt den direkten Weg zum gegnerischen Tor finden muss, sind gefordert. 

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