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Sorgen um K&K-Mittelfeld

DORTMUND Regelrecht geschwärmt hatte BVB-Trainer Thomas Doll (41) nach dem zarten Aufschwung mit Siegen in Stuttgart (2:1) und gegen Bielefeld (6:1) von seinem neuen Prunkstück, dem Mittelfeld. Am Donnerstag fehlten ihm im Training aber gleich drei der vier Akteure dieses Mannschaftsteils.

von Von Sascha Fligge

, 13.12.2007
Sorgen um K&K-Mittelfeld

Borussias defensiver Mittelfeldspieler Sebastian Kehl ist erkrankt.

Sebastian Kehl (27/Foto) laboriert an einem Magen-Darm-Infekt, Florian Kringe (25) erlitt am Dienstag eine Zerrung der hinteren Oberschenkelmuskulatur. Und dem Brasilianer Tinga (29) gönnte Thomas Doll eine schöpferische Auszeit. Obendrein schob Manndecker Robert Kovac (33) am Donnerstag aufgrund von Adduktorenschmerzen nur eine Einheit im Kraftraum. „Bis zum Spiel am Samstag in Wolfsburg“, orakelte Doll, „wird es für Kringe eng. Die Probleme von Kehl hoffen wir aber in den Griff zu bekommen.“ Auch Kovac wird ein Platz in der Startelf zugedacht.

In der VW-Stadt soll sich erweisen, ob der zarte Aufschwung das Potenzial hat, die Leistungs-Achterbahnfahrt der vergangenen Jahre zu stoppen. Wolfsburgs Trainer Felix Magath jedenfalls scheint Zweifel daran zu haben, dass Borussias 6:1 gegen Bielefeld das Resultat einer herausragenden Teamleistung gewesen ist: „Ich glaube, die Erwartung bei Bielefelds Spielern war bereits so, dass ihr Trainer gehen muss. Daher denke ich, dass eher die Arminia für das Ergebnis verantwortlich war als Borussia Dortmund.“

Quintett aussortiert

Magath selbst steht unter Erfolgszwang. Die Bilanz spricht gegen seine Elf: Erst zwei Mal (Rostock/Nürnberg) verließ sie in der Hinserie den eigenen Rasen als Sieger. Seit fünf Partien warten die Fans schon auf ein Erfolgserlebnis. Nun hat der Trainer drastisch reagiert: Die Akteure Alex, Kamani Hill, Christopher Lamprecht, Cedrick Makiadi und Peter van der Heyden nehmen nicht mehr am Training teil und können sich einen neuen Verein suchen.

Gegen Dortmund wird der VfL wieder mit dem Brasilianer Josué im Mittelfeld beginnen. Für den gesperrten Stürmer Grafite wird höchstwahrscheinlich Sergiu Radu von Beginn an stürmen. Ob innerhalb eines 4-4-2 (mit Raute) oder eines 4-2-3-1-Systems will Magath erst kurzfristig bekanntgeben.

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