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Michael Zorc fordert aggressiven BVB gegen die Bayern

Bundesliga-Gipfel

BVB-Sportdirektor Michael Zorc erwartet ein „heißes Spiel“ gegen den FC Bayern - will es aber nicht als Signal für die Meisterschaft sehen. Trainer Lucien Favre hofft auf clevere Dortmunder.

Dortmund

, 08.11.2018
Michael Zorc fordert aggressiven BVB gegen die Bayern

BVB-Sportdirektor Michael Zorc sieht vor dem Liga-Gipfel keinen Favoriten. © dpa

Wenn Borussia Dortmund am Samstag (18.30 Uhr, Signal Iduna Park) den FC Bayern empfängt, geht es gefühlt um viel mehr als nur drei Punkte. Sieben Punkte Vorsprung hätte der BVB bei einem Sieg - und würde ein deutliches Signal an die Liga senden. Die Schwarzgelben gehen erstmals seit der Saison 2011/12 als Tabellenführer in das Duell mit dem Rekordmeister.

„Wir genießen unsere Situation“

Die Verantwortlichen weisen die Favoritenrolle aber zurück. „Wir genießen einfach unsere Situation momentan“, sagte Zorc. „Es ist unerheblich, was im Vorfeld gesagt wird oder nicht. Es wird am Samstag auf dem Platz entschieden. Es ist egal, wer Favorit ist, du kriegst ohnehin nichts geschenkt.“

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Unentschieden
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Sieg Bayern
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In der Bundesliga ist der BVB nach zehn Spieltagen weiterhin ungeschlagen. Warum? „Insgesamt haben wir viele kleine Faktoren, die dazu beigetragen haben, dass wir da stehen, wo wir stehen. Die Arbeit wird am Ende aber am Trainingsgelände gemacht. Lucien hat eine klare Vision, wie er spielen will. Die Mannschaft ist ihm komplett gefolgt und vertraut seiner Herangehensweise.“ Man habe im vergangenen Sommer an den richtigen Stellschrauben gedreht. „Die Balance innerhalb der Mannschaft funktioniert.“

Fehlende Aggressivität

Dass die Bayern in den vergangenen Wochen viele Punkte liegen gelassen haben, sei für den Showdown am Samstagabend nicht ausschlaggeben. „Mir ist die Situation etwas zu aufgeheizt. Wir müssen nur die Leistungen der Bayern in den vergangenen Jahren betrachten. Jetzt sprechen wir nur über einen sehr kurzen Zeitraum.“ Vielmehr gehe es darum, die gegen Atletico Madrid fehlende Aggressivität wieder auf den Platz zu bringen.

Personell gibt es bei den Dortmundern kaum Fragezeichen: Roman Bürki dürfte trotz leichter Oberschenkelprobleme grünes Licht geben, nicht zur Verfügung stehen weiterhin Marcel Schmelzer (Knieprobleme) und Abdou Diallo (Adduktorenzerrung).

„Entscheidend ist die lange Strecke über 34 Spieltage“

Man müsse gegen den Rekordmeister „clever spielen“, betonte Favre. „Angreifen, pressen, sehr gut verteidigen. Intelligent verteidigen und intelligent angreifen.“ Das heißt: Bei Ballverlusten nicht ungeordnet in Konter laufen - wie einige Male in Madrid geschehen. Auch der Schweizer ließ sich kein schlechtes Wort über den schwächelnden Konkurrenten aus dem Süden entlocken. „Wir wissen, dass wir gegen eine sehr, sehr gute Mannschaft spielen. Die Spieler haben eine sehr hohe Erfahrung. Bayern bleibt Bayern.“

Michael Zorc fordert aggressiven BVB gegen die Bayern

Lucien Favre hofft gegen die Bayern auf clever spielende Borussen. © dpa

Sieben Punkte Vorsprung seien zwar verlockend, Zorc schränkte aber ein: „Es ist uns in den vergangenen Jahren immer wieder mal gelungen, die Bayern zu schlagen. Entscheidend ist aber die lange Strecke über 34 Spieltage.“

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