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Viel Kampf und Krampf

DORTMUND Borussia Dortmund in der Warteschleife. Auch am vierten Spieltag der Regionalliga Nord wollte sich der erste Saisonsieg nicht einstellen – 0:0 trennte sich der BVB im kleinen Revierduell von RW Essen.

Viel Kampf und Krampf

Ab Sonntag am Ball: Sahr Senesie

Was die 4978 Zuschauer im Signal Iduna Park dabei zu sehen bekamen, war Borussias schwächste Saisonleistung seit etlichen Monaten. Besonders enttäuscht reagierten aber die mitgereisten Essener Fans, die ihre Mannschaft gnadenlos auspfiffen.

Viel Kampf und Krampf, kaum spielerische Glanzpunkte. Besonders in der ersten Halbzeit lief im BVB-Spiel gegen eine tief gestaffelte RWE-Elf fast nichts zusammen. Fehlpässe am laufenden Band – dazu Uwe Hünemeier auf ungewohnter „Sechser-Position“ im Mittelfeld überfordert, David Vrzogic ohne jegliches Glück im Zusammenspiel mit der Offensive, die phasenweise völlig abgemeldet war.

Einziger Lichtblick blieb die Innenverteidigung in Schwarz-Gelb: Martin Amedick und Markus Brzenska lieferten eine überzeugende Leistung ab und unterstrichen damit ihre Ambitionen auf einen Platz im Bundesliga-Team. Brzenska rückte nach dem Seitenwechsel für Hünemeier ins defensive Mittelfeld und sorgte dort für mehr Ordnung, während Hünemeier in der Innenverteidigung eine deutlich vebesserte Figur abgab.

Hünemeier köpft drüber

Endlich gab es auch einige wenige Chancen hüben wie drüben. Hünemeier köpfte nach einer Vrzogic-Ecke aber übers Tor (51.) und Brzenska nur vorbei (52.). Auf der Gegenseite scheiterte Essens Michael Lorenz an BVB-Keeper Höttecke. Im offenen Schlagabtausch der letzten Minuten drängten beide Mannschaften noch einmal entschlossen nach vorn. Den besten Eindruck in der Dortmunder Angriffsreihe hinterließ dabei noch „Joker“ Christopher Nöthe, der sich immer wieder entschlossen einsetzte. Aber es fehlte der entscheidende Pass, die zwingende Kombination vor dem Einschuss. So blieb es am Ende doch nur torlos.

„Dieser Punkt ist nach unserer Niederlage in Berlin fast zu wenig. Einige Spieler haben deutlich unter ihren Möglichkeiten gespielt. Uns fehlte die Geduld im Aufbau. Dazu kamen die ungenauen Pässe, die kein konstruktives Spiel zuließen“, sagte BVB-Trainer Theo Schneider.

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