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Viele Probleme im Ländle

Der BVB-Gegner

Im Schwabenland hat die herbstliche Tristesse beinahe schon Tradition. Als Bruno Labbadia vor (immerhin) zwei Jahren kurz vor Weihnachten den VfB Stuttgart übernahm, hatte der Klub gerade den dritten Trainer in drei Jahren verschlissen. Momentan ist die Lage fast ruhig.

DORTMUND

02.11.2012
Viele Probleme im Ländle

Bruno Labbadia hat in Stuttgart mit einigen Problemen zu kämpfen.

Die Herren Groß, Babbel und Veh, sie mussten alle gehen, weil die Stuttgarter die Hinrunde komplett verschlafen hatten.

Auch Labbadia, der den VfB nach seiner Amtsübernahme von Platz 17 noch in sichere Gewässer und in der vergangenen Saison wieder in den Europapokal führte, kämpft mit Problemen. Anfang Oktober entlud sich der Frust ob des schwachen Auftretens in Liga und Europa League in einer Wutrede gegen Fans und Medien („Am Arsch geleckt! Das Fass ist voll“). Sportdirektor Fredi Bobic zog in der vergangenen Woche nach dem 0:0 gegen Kopenhagen, das Stuttgarts Chancen in der Europa League auf ein Minimum sinken ließ, mit einer Schelte gegen die seiner Meinung nach schwachen Schiedsrichter nach.

Vor dem Gastspiel in Dortmund hat sich die Lage ein wenig beruhigt, weil der VfB gegen Frankfurt endlich den ersten Heimsieg feiern konnte und in der Tabelle auf Rang acht sprang – der VfB liegt nun nur noch drei Punkte hinter dem BVB. Doch der Frieden im Ländle ist brüchig. Unzufriedene Spieler (Kuzmanovic), ein extrem anspruchsvolles Publikum und eine neue Vereinsspitze (Präsident Gerd Mäuser), die die Zügel angezogen hat, beeinträchtigen die Konzentration auf den Sport. In Dortmund aber könnte was gehen für den VfB, der auswärts erst einmal verlor – am zweiten Spieltag in München.

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