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Viele Tore, wenig Ertrag

DORTMUND Der erste Auftritt im schwarzgelben Dress im neuen Jahr war für die BVB-Profis nicht von Erfolg gekrönt. Beim Hallencup im ostwestfälischen Halle schieden die Schützlinge von Thomas Doll mit einer Portion Pech in der Vorrunde aus.

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Viele Tore, wenig Ertrag

Dede (r.) im Zweikampf mit Bielefelds Jonas Kamper.

Der sportliche Wert der Veranstaltung im Gerry Weber Stadion war am Samstag sicher nicht allzu hoch. Dennoch wären die Dortmunder gerne weiter gekommen. Doch nach einem ordentlichen Start (4:3-Sieg gegen den Zweitligisten VfL Osnabrück) setzte der BVB die zweite Partie gegen Arminia Bielefeld mit 4:6 in den Sand. Weil der VfL und die Arminia im abschließenden Gruppenspiel mit 5:4 bezwang, war Borussia aufgrund der um einen Treffer schlechteren Tordifferenz ausgeschieden. Alle drei Mannschaften hatten am Ende drei Zähler, das wussten auch die Bielefelder und Osnabrücker. Beim Stand von 5:4 taten sie sich kurz vor Schluss nicht mehr gegenseitig weh, denn dieses Resultat reichte beiden zum Weiterkommen.

Unglücklich

Ein bisschen unglücklich war Borussias Aus allemal, allerdings hatten es sich die Schwarzgelben auch selbst zuzuschreiben. Denn auch im zweiten Spiel gegen die Arminen, die der BVB vor vier Wochen noch mit 6:1 aus dem Signal Iduna Park gejagt hatte, führte das Team schon mit 2:0, ließ sich aber dann den Schneid abkaufen -  unter anderem unterlief David Vrzogic ein Eigentor - und musste zum Abschluss hoffen - vergeblich.

Der Frust hielt sich allerdings in Grenzen. "Klar wären wir gerne weiter dabei gewesen", bekannte Dede. "Wichtiger ist aber, dass wir in der Bundesliga in diesem Jahr endlich einmal stabiler werden." Nelson Valdez meinte: "Schade, dass wir nur zwei Spiele machen konnten. Es hat Spaß gemacht auf diesem Belag." Erstmals wurde in Halle auf Naturrasen gekickt. Ein Modell mit Zukunft. "Das könnte man durchaus irgendwann mal wiederholen", so Sportdirektor Michael Zorc, der froh war, dass sich Martin Amedicks Unterschenkelblessur aus dem ersten Spiel als harmlos entpuppte.

Turniersieger wurde übrigens der VfL Osnabrück. Die Truppe von Claus-Dieter Wollitz bezwang im Finale den Liga-Konkurrenten SC Paderborn mit 4:2.

BVB: Höttecke - Amedick (1 Tor), Hummels (1), Tinga, Federico, Kruska, Vrzogic, Petric (2), Valdez (1), Blaszczykowski (2), Dede (1)

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