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Stöger steht vor letztem Pflichtspiel als Dortmund-Trainer

BVB-Showdown gegen Hoffenheim

Mit dem „Endspiel“ in Hoffenheim endet am Samstag (15.30 Uhr) eine extrem turbulente Saison für Borussia Dormund. Noch gibt es viele Fragezeichen. Neben der wieder wackeligen Qualifikation für die Champions League steht die offiziell offene Trainerfrage im Mittelpunkt.

DORTMUND

, 10.05.2018
Stöger steht vor letztem Pflichtspiel als Dortmund-Trainer

Peter Stögersteht vor seinem letzten Pflichgtspiel als BVB-Trainer. © Kirchner/Inderlied

Klarheit über seine Zukunft wird Peter Stöger herbeiführen, „wenn ich glaube, dass der Zeitpunkt passt.“ In sein wohl letztes Bundesliga-Spiel als Trainer von Borussia Dortmund, das für den BVB bei der TSG 1899 Hoffenheim quasi ein Finale um die Qualifikation für die Champions League ist, geht der Österreicher mit „großem Optimismus.“

„Er war ja nur einer von Vielen“

Der Zeitpunkt der öffentlichen Bekanntgabe der Entscheidung rückt näher. Endlich, mag man sagen. Spätestens in der kommenden Woche wird ein Statement des BVB zur Trainerfrage erwartet, vielleicht nutzt Stöger ja auch die Pressekonferenz nach dem Spiel in Sinsheim als Bühne, um als Erster in die Offensive zu gehen. Nach monatelangen Diskussionen und permanenten Fragen um seine Zukunft war der 52-Jährige am Donnerstag entspannt wie lange nicht. Beinahe jeder, antwortete er auf die entsprechende Frage, „hat sich ja zu meiner Zukunft geäußert.“ Zuletzt ja auch Sebastian Rode, „er kann muss es nicht tun, kann es aber. Er war nur einer von Vielen.“

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Bevor das leidige Thema dann hoffentlich bald beendet sein wird, steht zunächst aber noch einmal Sport im Mittelpunkt - und für beide Mannschaften ist es bekanntlich kein unwichtiges Spiel. Nach fünf Monaten Dortmund, in denen ihm seine Mannschaft im Wochenrhythmus wie eine Wundertüte vorgekommen sein muss, geht Stöger mit unerschütterlichem Optimismus in dieses Endspiel. „Man kann sich das ganze Leben schlecht reden“, meinte er. Er sehe das so: „Wir haben eine richtig gute Ausgangsposition, wir trauen uns den Sieg zu!“

Zagadou ist eine Option

Stögers größtes Problem, eine tragfähige Lösung für die Besetzung der Viererkette zu finden, ist mit dem Verlauf der Trainingswoche spürbar kleiner geworden. Ömer Topraks Einsatz mochte er am Donnerstag zumindest nicht ausschließen, „überraschenderweise sieht es auch bei Dan-Axel Zagadou richtig gut aus.“ Generell haben sich die Verletzungsreihen gelichtet: Auch Shinji Kagawa und Raphael Guerreiro stehen zur Verfügung.

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Gelingt dem BVB am letzten Spieltag die Qualifikation für die Champions League

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Dortmunds Vorsprung von drei Punkten und einem besseren Torverhältnis gegenüber Hoffenheim und Leverkusen empfindet Stöger „als spannende Konstellation. Im Dezember hätte das doch jeder so unterschrieben.“ Dass der BVB letztmals am 13. August 2011 in Sinsheim verloren hat, „nehmen wir als Ansatz gerne mit.“ Verlassen wird sich aber niemand darauf. Stöger: „Es gibt bestimmt 100 Statistiken, die man positiv deuten kann. Wir haben aber bestimmt auch zu Hause sehr selten gegen Mainz verloren.“

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