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Weidenfeller nicht aus Schusslinie

DORTMUND Der Fall "Asamoah/Weidenfeller" geht in die Verlängerung. Am Dienstag nahmen die beiden Profis im DFB-Kontrollausschuss zu den Rassismus-Vorwürfen des Schalker Nationalspielers Stellung, offiziell wurde nichts bekannt.

von Von Gerd Strohmann

, 21.08.2007
Weidenfeller nicht aus Schusslinie

Weidenfeller (rechts) contra Asamoah: Das Aufeinandertreffen fällt aus.

Allerdings war zu erfahren, dass beide Seiten ihre bisherigen Einlassungen bestätigt haben. Asamaoh hatte nach der Partie gegen Borussia Dortmund behauptet, der BVB-Torhüter habe ihn ein "schwarzes Schwein" genannt. Dies hatte Roman Weidenfeller energisch bestritten. Gestern nun wollte sich keine Seite äußern. Hans-Joachim Watzke, BVB-Geschäftsführer, der Weidenfeller nach Frankfurt begleitet hatte, bestätigte im Gespräch mit dieser Zeitung allerdings die Nachricht, dass voraussichtlich Ende der Woche feststehen werde, "ob es überhaupt weitergeht und wenn ja, dann wie". Anton Nachreiner vom DFB äußerte sich ähnlich. "Noch in dieser Woche wird entschieden, ob gegen Weidenfeller Anklage erhoben wird."

Weit schneller könnte es unterdessen im "Fall Smolarek" gehen. Vor zwei Tagen wurde erst das Interesse von Racing Santander an einer Verpflichtung des polnischen Stürmers bekannt, nun ist der Wechsel offenbar nur noch eine Sache von Tagen, vielleicht sogar von Stunden.

Zorc verhandelt

"Ebi Smolarek möchte gern nach Spanien und wir sind dabei, der Bitte Folge zu leisten", betonte gestern Watzke auf Anfrage. Offenbar hält sich das Interesse der Borussia, den Polen weiter an sich binden, in Grenzen. Watzke betonte, Michael Zorc verhandele derzeit mit Santander, "und er ist auf einem zielführenden Weg".

Spanische Zeitungen meldeten gestern, Ebi Smolarek werde schon morgen bei Racing mittrainieren. So geht es also nur noch um die Höhe der Ablösesumme. Feyenoord Rotterdam, der frühere Verein des Polen, bekommt dank einer alten Vereinbarung die Hälfte des Betrages. Nun müsse der BVB sehen, dass auch für ihn noch "ein angemessener Erlös bei dem Transfer herauskommt". Es könnten so knapp zwei Millionen Euro sein.

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