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Weit entfernt von echten Festtagen

DORTMUND Der 28. Oktober könnte ein Festtag werden. An diesem Sonntag kommen die Bayern. Höchstwahrscheinlich. Vielleicht auch schon am Samstag. Aber das ist egal.

von Von Thomas Rellmann

, 04.10.2007
Weit entfernt von echten Festtagen

Christian Wörns und Dede stehen unter Zugzwang.

Denn wichtig ist der Sonntag. Unabhängig von Sieg oder Niederlage wollen Borussia Dortmunds Profis dann wieder sprechen. Auf vier Wochen ist ihr selbstauferlegter Maulkorb befristet. Und die enden eben dann. Ein Festtag wäre es für die Anhängerschaft allerdings erst, wenn der BVB wie im Januar (3:2) den Rekordmeister entzaubert. Und dann würden die Protagonisten gewiss auch wieder vor die Mikros treten.

Revierderby

  Zukunftsmusik. Die Gegenwart heißt VfL Bochum. Revierderby. Heute (20.30 Uhr). Thema Nr. 1 bleibt der Medienboykott. Gestern scherte einer aus. Der Kapitän und Urheber dieser zweifelhaften Idee. Christian Wörns sprach zwar nicht direkt mit einem Pressevertreter, ließ aber über die BVB-Öffentlichkeitsarbeit folgenden Wortlaut mitteilen: „Es geht in der augenblicklich schwierigen Situation ausschließlich darum, dass wir uns auf die rein sportlichen Aufgaben konzentrieren wollen.“ Keineswegs richte sich die momentane Ablehnung von Interviews gegen einzelne Journalisten oder die Medien insgesamt. Beruhigend.

Weniger beruhigend ist ein Blick auf die Tabelle. Der Borussia (15.) droht am Wochenende wieder der Sturz auf einen Abstiegsrang. Trainer Thomas Doll weiß, dass es auch für ihn schon eng werden könnte, sollten ihn seine Kicker auch diesmal wieder im Stich lassen. Gefragt sind jetzt Leitwölfe, die voran gehen. Aber: „Der eine oder andere hatte in den letzten Wochen mit sich selbst zu tun“, sagt Doll.

Sieben Verletzte

Nach der dritten Niederlage in Serie beim KSC (1:3) gäbe es für Doll reichlich Kandidaten für die Reservebank. Doch es fehlen Alternativen. Die Personalsituation nahm gestern fast schon dramatische Züge an. Neben Alexander Frei und Sebastian Kehl müssen diesmal auch Nelson Valdez, Mladen Petric, Delron Buckley, Philipp Degen und Jakub Blaszczykowski verletzt passen. Der Pole gesellte sich als letzter Akteur mit einer Wadenverhärtung zum Lazarett. Harte Zeiten für den BVB...  BVB: Weidenfeller - Akgün, Wörns, Kovac, Dede - Kruska - Kringe, Tinga - Federico - Nöthe, Klimowicz

     

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